Aktuelles in Sachen Corona

+++Update 13.10.2021, 19:30 Uhr+++

Die Landesregierung passt zum 15. Oktober 2021 die Corona-Verordnung an. Das bisherige Stufensystem, dass sich an der Zahl stationärer Neuaufnahmen sowie der Auslastung der Intensivstationen mit COVID-19 Patientinnen und Patienten orientiert, bleibt unverändert. Neu ist vor allem das 2G-Optionsmodell. Veranstalter, Dienstleister oder Händler können sich dabei dafür entscheiden, den Zutritt nur noch für geimpfte und genesene Personen zu gestatten. Dies müssen sie, etwa durch einen Aushang, für alle Teilnehmenden sowie Kunden deutlich machen. In der Basisstufe entfällt dann die Maskenpflicht für die Teilnehmenden sowie Kunden. Für Beschäftigte/Mitarbeitende gilt weiterhin auch bei 2G die Maskenpflicht, da eine Offenlegung des Impfstatus aus Datenschutzgründen nicht zulässig ist.

Wie beim 3G-Modell sind auch bei 2G-Modell müssen Besucher/Teilnehmer/Kunden/Gäste den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Ansonsten dürfen sie die Einrichtung nicht betreten oder nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Bei Großveranstaltungen entfällt beim 2G-Optionsomodell die Personenobergrenze. So können etwa in Stadien wieder so viele Zuschauerinnen und Zuschauer an Veranstaltungen teilnehmen, wie es die ursprüngliche Kapazität zulässt.

Weitere neue Regelungen

  • Von Veranstaltern/Dienstleistern/Händlern vor Ort durchgeführte Tests sind nur für die entsprechende Einrichtung gültig.
  • Saunen dürfen betrieben werden. Dabei ist für einen regelmäßigen Luftaustausch zu sorgen. Bei Aufgüssen darf die Luft nicht verwedelt werden.  
  • Die Testannahmepflicht/Testpflicht für nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte mit Kontakt zu externen Personen gilt nun auch in der Basisstufe. Entsprechendes gilt für die Testpflicht von Selbständigen mit Kontakt zu externen Personen.

Im Detail ist die neue Verordnung hier nachzulesen.

 

+++Update 16.09.2021, 14:00 Uhr+++

Nachdem die Corona-Verordnung des Landes gestern notverkündet wurde, gelten ab heute neue Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport hat in diesem Zuge ebenfalls die Corona-Verordnung Sport angepasst. Die Änderungen treten heute (16. September) in Kraft. Die Änderungen beschränken sich dabei darauf, dass die Landessystematik der Basisstufe, Warnstufe und Alarmstufe auch für die Sportausübung übernommen wurde. In die Sportverordnung wurden zudem noch für das Schwimmtraining, für Schwimmkurse und Ausbildungsmaßnahmen schwimmsporttreibender Vereine und Verbände relevante Regelungen aus der aufgehobenen Corona-Verordnung Bäder und Saunen überführt.

Bei Warnstufe gilt 3G, bei Alarmstufe gilt 2G

Die Systematik im Sport unterscheidet wie die generellen Regelungen des Landes drei Stufen. In der Basisstufe ist Sport im Freien unbeschränkt möglich, in geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regelung. Sportlerinnen und Sportler müssen dann also entweder getestet, genesen oder geimpft sein. Dies gilt auch für Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Erreicht die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert 8,0 oder mehr oder erreicht die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen 250 oder mehr, gilt die Warnstufe. Dann ist auch Sport im Freien nur nach der 3G-Regelung möglich. Der Zutritt zu Sportanlagen in geschlossenen Räumen ist nicht-immunisierten Personen nur nach Vorlage eines PCR-Tests gestattet.

Liegt die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei 12,0 oder darüber oder erreicht bzw. überschreitet die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390, tritt die Alarmstufe in Kraft. Dann ist Sport sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen nur noch für geimpfte oder genesene Personen (2G) erlaubt. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Wettkämpfen gelten die Regelungen in den verschiedenen Stufen ähnlich. Lediglich im Freien ist hier bereits in der Basisstufe ab 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern oder bei der Nichteinhaltung des Mindestabstandes die 3G-Regelung vorgesehen.

Die Regelungen für den Sport stehen hier zum Download bereit.

 

+++Update 16.09.2021, 07:00 Uhr+++

Die Landesregierung hat gestern eine neue Corona-Verordnung erlassen, die mit dem heutigen Tag (16.09.2021) Gültigkeit erhält.

Zugleich wurde die bisher gültige Corona-Verordnung Bäder und Saunen aufgehoben.

Grundüberlegungen der neuen Verordnung:

"Mit einer neuen Corona-Verordnung wollen wir sicherstellen, dass es nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems durch COVID-19-Erkrankungen kommt. Weil sich noch nicht ausreichend viele Menschen haben impfen lassen, droht in den Krankenhäusern eine neue Corona-Welle. Dabei zeigt sich in den Krankenhäusern: geimpfte Menschen sind gut gegen schwere Verläufe geschützt. Ungeimpfte Menschen hingegen sind wesentlich öfter infiziert, häufiger schwer krank und müssen öfter intensivmedizinisch behandelt werden. Etwa 90 Prozent der COVID-Patientinnen und -Patienten in den Krankenhäusern sind ungeimpfte Menschen.

Die Maßnahmen der neuen Corona-Verordnung sollen ein schnelles Ansteigen von Corona-Fällen vermeiden. Es muss vermieden werden, dass Patientinnen und Patienten in den Kliniken auf eine Behandlung warten müssen. Die neue Verordnung greift dabei die Verabredungen von Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder auf."

Die Landesregierung richtet ein dreistufiges System ein. In der ersten Stufe (Basisstufe), bleiben die bisherigen Regeln mit 3G in den meisten Bereichen bestehen. In der Warnstufe gibt es dann eine PCR-Testpflicht in vielen Bereichen. In der Alarmstufe gilt für ungeimpfte Personen in einigen Bereichen ein Zutritts- und Teilnahmeverbot (2G). 

Warnstufe

Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei 8,0 oder darüber liegt oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen 250 erreicht oder überschreitet.

In der Warnstufe gelten abgesehen von den oben genannten Ausnahmen in vielen Bereichen für nicht geimpfte oder genesene Personen bei 3G eine PCR-Testpflicht.

In der Warnstufe gibt es zudem Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte und genesene Personen. Ein Haushalt darf sich mit fünf weiteren Personen treffen. Ausgenommen von der Personenzahl sind genesene und geimpfte Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung der STIKO gibt – dazu zählen auch Schwangere und Stillende, da es sie erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt. Paare die nicht zusammen leben gelten als ein Haushalt.

Alarmstufe

Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei 12,0 oder darüber liegt oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen 390 erreicht oder überschreitet. 

In der Alarmstufe gelten abgesehen von den oben genannten Ausnahmen in vielen Bereichen für nicht geimpfte oder genesene Personen in einigen Bereichen ein Teilnahme- und Zutrittsverbot (2G).

In der Alarmstufe gibt es zudem Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte und genesene Personen. Ein Haushalt darf sich nur mit einer weiteren Person treffen. Ausgenommen von der Personenzahl sind genesene und geimpfte Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung der STIKO gibt – dazu zählen auch Schwangere und Stillende, da es sie erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt. Paare die nicht zusammen leben gelten als ein Haushalt.

Sportveranstaltungen:

(1) Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen sind

  1. in der Basisstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet ist; dies gilt auch bei Veranstaltungen im Freien ab 5.000 Besucherinnen und Besuchern oder bei Veranstaltungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann,
  2. in der Warnstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet ist; bei Veranstaltungen im Freien ist nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet;
  3. in der Alarmstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt nicht gestattet ist.

(2) Veranstaltungen mit bis zu 25.000 Besucherinnen und Besuchern sind zulässig:

  1. bis einschließlich 5.000 Besucherinnen und Besuchern zu 100 % der Kapazität sowie für den 5.000 Besucherinnen und Besucher überschreitenden Teil zu höchstens 50 % der weiteren Kapazität oder
  2. nur mit immunisierten Besucherinnen und Besuchern.

Sportstätten:

(1) Der Betrieb von Kultureinrichtungen wie Galerien, Museen, Gedenkstätten, Archiven, Bibliotheken und ähnlichen Einrichtungen, Messen, Ausstellungen und Kongressen, Sportstätten, Bädern und Badeseen mit kontrolliertem Zugang, Saunen und ähnlichen Einrichtungen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischen Bus-, Bahn- und Seilbahnverkehren und ähnlichen Einrichtungen, Freizeitparks, zoologischen und botanischen Gärten, Hochseilgärten und ähnlichen Einrichtungen ist für den Publikumsverkehr

  1. in der Basisstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet ist,
  2. in der Warnstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet ist; im Freien ist nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet,
  3. in der Alarmstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt nicht gestattet ist.

Für die Abholung und Rückgabe von Medien in Bibliotheken und Archiven ist die Vorlage eines Testnachweises nicht erforderlich und nicht-immunisierte Besucherinnen und Besucher sind von dem Zutrittsverbot nach Satz 1 Nummer 3 ausgenommen; dies gilt auch für die Ausübung von Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport und Spitzen- oder Profisport. Der Zutritt zu den Landesbibliotheken und Archiven ist nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern abweichend von Satz 1 in der Alarmstufe nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet.

(2) Im Rahmen des Betriebs von Saunen ist der Betrieb von Anlagen mit Aerosolbildung, insbesondere Dampfbäder, Dampfsaunen und Warmlufträume, untersagt. Das Verwedeln der Luft im Rahmen von Aufgüssen ist untersagt. In sämtlichen Saunen ist für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft zu sorgen.

 

 

+++Update 28.08.2021, 16:00 Uhr+++

Die Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung Schule erlassen, die ab 28.08.2021 in Kraft tritt. Für den Sportunterricht und die Kooperation Schule - Sportverein gilt wie folgt:

§ 5 Sportunterricht und außerunterrichtliche Schulsportveranstaltungen

(1) Der Sportunterricht findet nach Maßgabe der Absätze 2 bis 5 statt.

(2) Während des fachpraktischen Sportunterrichts muss keine medizinische Maske getragen werden. Dies gilt nicht für Sicherheits- und Hilfestellungen.

(3) Wenn in einem Klassen- oder Gruppenverband eine Schülerin oder ein Schüler nach einer positiven Testung auf das Coronavirus der Pflicht zur Absonderung unterliegt, darf in der Gruppe oder Klasse für die Dauer der Maßgaben des § 4 Absatz 1 fachpraktischer Unterricht ausschließlich kontaktarm erfolgen. In diesem Zeitraum ist der Gruppe oder Klasse für die Dauer des Sportunterrichts ein fester Bereich der Sportanlage oder Sportstätte zur alleinigen Nutzung zuzuweisen. Zu anderen Nutzerinnen und Nutzern sowie zu Schülerinnen und Schülern anderer Gruppen oder Klassen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern durchgängig einzuhalten; Betätigungen, bei denen dies nicht möglich ist, sind untersagt. Der fachpraktische Sportunterricht ist in diesem Zeitraum nur innerhalb des Klassenverbands oder der Lerngruppe erlaubt.

(4) Soweit in der CoronaVO Einschränkungen für den Fall eines verstärkten Infektionsgeschehens vorgesehen sind, sind diese durch entsprechende Maßnahmen im Sportunterricht umzusetzen. Ausnahmen gelten für den Sportunterricht zur Prüfungsvorbereitung einschließlich der fachpraktischen Leistungsfeststellungen für die Schülerinnen und Schüler, die Sport als Prüfungsfach gewählt haben, sowie für die Basis- und Leistungskurse Sport der Jahrgangsstufen 1 und 2 des allgemein bildenden Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule sowie des Faches Sport der Jahrgangsstufen 1 und 2 des beruflichen Gymnasiums.

(5) Beim fachpraktischen Sportunterricht können Trainingsutensilien des Anbieters oder Betreibers verwendet werden; soweit beim bestimmungsgemäßen Gebrauch dieser Utensilien ein Kontakt zu Schleimhäuten erfolgt oder erfolgen kann, sind sie vor der erstmaligen Verwendung und vor jeder Wiederverwendung mit einem geeigneten Reinigungsmittel zu reinigen.

(6) Die vorstehenden Absätze gelten für außerunterrichtliche Sportveranstaltungen entsprechend.

 

+++Update 21.08.2021, 20:00 Uhr+++

Die Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung Sport erlassen.

AUSZÜGE:

§ 2 Allgemeine Vorgaben

(2) Die Pflicht zur Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises für den Zutritt und die Teilnahme an den Veranstaltungen, Aktivitäten und Angeboten richtet sich nach § 14 Absatz 1 Satz 2 in Verbindung mit § 4 Absatz 1 Satz 3 CoronaVO; sie gilt nicht für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder noch nicht eingeschult sind. Schülerinnen und Schüler der in § 5 Absatz 2 Nummer 2 CoronaVO genannten Schularten gelten hinsichtlich der Pflicht zur Vorlage eines negativen Testnachweises als getestete Personen, wobei dies in der Regel durch ein entsprechendes Ausweisdokument oder einen sonstigen schriftlichen Nachweis der Schule glaubhaft zu machen ist. Für mehrtägige Sportangebote für Kinder und Jugendliche gelten hinsichtlich der Pflicht zur Vorlage eines Nachweises die Regelungen der Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit in der jeweils geltenden Fassung.

(3) Im Bereich des Schwimmsports gelten ergänzend die Regelungen der CoronaVO Bäder und Saunen.  

(6) Während der Sportausübung besteht keine Maskenpflicht. Abseits des Sportbetriebs besteht in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske; im Freien besteht diese Pflicht nur dann, wenn davon auszugehen ist, dass, entgegen der Empfehlung des Absatzes 7, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

(7) Es wird empfohlen, abseits des Sportbetriebs einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

(8) Nicht-immunisierte Personen im Sinne von § 5 CoronaVO, die Sport im Freien ausüben, dürfen die Toiletten einer Sportanlage auch ohne Testnachweis benutzen, nicht jedoch Gemeinschaftseinrichtungen wie Umkleiden, Duschen oder Aufenthaltsräume.

§ 3 Trainings- und Übungsbetrieb

(1) Immunisierte Personen im Sinne von § 4 CoronaVO ist der Trainings- und Übungsbetrieb sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen ohne Einschränkung gestattet.

(2) Nicht-immunisierten Personen im Sinne von § 5 CoronaVO einschließlich der Trainerinnen und Trainer und Übungsleiterinnen und Übungsleiter ist der Trainings- und Übungsbetrieb im Freien ohne Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gestattet. Der Zutritt zu geschlossenen Räumen der Sportstätte und die Teilnahme am dort stattfindenden Trainings- und Übungsbetrieb ist ihnen nur nach Vorlage eines Testnachweises im Sinne von § 5 CoronaVO erlaubt. Dies gilt nicht für kurzzeitige und notwendige Aufenthalte im Innenbereich, etwa zur Wahrnehmung des Personensorgerechts oder für einen Toilettengang. Für die Ausübung von Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport und Spitzen- oder Profisport ist ein Testnachweis nicht erforderlich.

§ 4 Durchführung von Wettkampfveranstaltungen und sonstigen Veranstaltungen 

(1) Wettkampfveranstaltungen und sonstige Veranstaltungen sind zulässig. Für die Durchführung gelten neben den Maßgaben des § 2 zusätzlich die Maßgaben der Absätze 2 bis 4.

(2) Die Höchstzahl der Besucherinnen und Besucher richtet sich nach § 10 CoronaVO.

(3) Für die Durchführung gelten folgende Maßgaben:

1. Bei der Bemessung der Höchstzahl der zugelassenen Besucherinnen und Besucher bleiben die Sportlerinnen und Sportler, die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden an der Veranstaltung wie Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Schieds- und Kampfrichterinnen und -richter sowie weiteres Funktionspersonal außer Betracht;

2. im Sinne von § 4 CoronaVO immunisierten Personen ist der Zutritt stets gestattet;

3. nicht-immunisierten Personen im Sinne von § 5 CoronaVO ist der Zutritt zu Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Testnachweises gestattet; dies gilt auch bei Veranstaltungen im Freien ab 5 000 Besucherinnen und Besuchern sowie dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann; § 3 Absatz 2 Satz 3 gilt entsprechend;

4. die Möglichkeit zur Nachverfolgung von Infektionsketten zum Beispiel durch die Personalisierung der Tickets oder über den Regelungen des § 8 Absatz 4 CoronaVO entsprechende vollständig digitale Lösungen, muss gewährleistet sein; im Falle einer vollständig digitalen Erhebung darf eine analoge Erhebung von Kontaktdaten nicht ausgeschlossen sein;

(4) Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe, die ganz oder teilweise auf öffentlichen Straßen und Wegen, auf oder in öffentlichen Gewässern, im öffentlichen Luftraum oder im öffentlichen Gelände durchgeführt werden, können von den zuständigen Behörden unter den Maßgaben des Absatzes 1 Satz 2 genehmigt werden.

 

+++Update 20.08.2021, 20:00 Uhr+++

Die Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung Bäder und Saunen veröffentlicht, die ab 21. August gültig ist.

§6 Grundsätze des Infektionsschutzes

Voraussetzung für den Betrieb von Bädern ist die Wahrung folgender Grundsätze des Infektionsschutzes:

  1. Die Anzahl der am Badebetrieb teilnehmenden Personen ist durch geeignete Maßnahmen zu beschränken; die Wasserfläche kann in einzelne Bahnen, möglichst mit Leinen oder anderen geeigneten Markierungen, zum Zwecke eines Einbahnsystems unterteilt werden; es ist darauf zu achten, dass kein Aufschwimmen oder Überholen stattfindet;
  2. Zu- und Ausstiege der Becken sind räumlich voneinander zu trennen (...)
  3. Ansammlungen im Eingangsbereich sind untersagt (...)
  4. es dürfen ausschließlich persönliche Schwimm- und Trainingsutensilien, insbesondere Schwimmflügel und Schwimmbrillen, verwendet werden, sofern diese in der Badeordnung zugelassen sind;
  5. der Aufenthalt in Toiletten, Duschen und Umkleiden ist so zu begrenzen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzerinnen und Nutzern eingehalten werden kann; der Aufenthalt in Duschen und Umkleiden ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu begrenzen;
  6. (...)

§7 Trainings- und Übungsbetrieb:

(1) Für den Trainings- und Übungsbetrieb, insbesondere Schwimmtraining, Schwimmkurse und Ausbildungsmaßnahmen schwimmsporttreibender Vereine und Verbände, gelten abweichend von § 6 Nummer 1 die Maßgaben des § 3 Corona-Verordnung Sport (CoronaVO Sport). Abweichend von § 6 Nummer 4 können Schwimm- und Trainingsutensilien des Anbieters oder Betreibers verwendet werden; soweit beim bestimmungsgemäßen Gebrauch dieser Utensilien ein Kontakt zu Schleimhäuten erfolgt oder erfolgen kann, sind sie vor der erstmaligen Verwendung und vor jeder Wiederverwendung mit einem geeigneten Reinigungsmittel zu reinigen.

Für die Durchführung von Sportwettkämpfen und Sportwettbewerben gilt § 4 CoronaVO Sport.

Für die Durchführung des fachpraktischen Schwimmunterrichts und außerunterrichtlicher Schulschwimmangebote gilt § 7 Corona-Verordnung Schule entsprechend.

 

+++Update 15.08.2021, 08:00 Uhr+++

Die Landesregierung hat eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab 16. August 2021.

Vor allem für vollständig geimpfte sowie genesene Personen entfallen die allermeisten Beschränkungen. Ebenso entfallen in Baden-Württemberg die bisherigen vier Inzidenzstufen.

Erhalten bleibt für alle jedoch weiter die Maskenpflicht in ihrer jetzigen Form. Das heißt, in geschlossenen Räumen – mit Ausnahme des privaten Bereichs – und im Freien, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann gilt weiterhin die Maskenpflicht. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind auch künftig von der Maskenpflicht befreit. Auch die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen. Pflicht bleibt auch die Erfassung der Kontaktdaten.

Wer sich nicht impfen lassen möchte, muss künftig in mehr Bereichen einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. In bestimmten Bereichen ist ein negativer PCR-Test erforderlich – dieser darf höchstens 48 Stunden alt sein. Dies gilt für ganz Baden-Württemberg einheitlich – unabhängig von der aktuellen 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis. Damit vereinfacht Baden-Württemberg die Regelungen, da diese nun wieder landesweit einheitlich gelten.

Testpflicht für Kinder über 6 Jahren vereinfacht

Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre. Es besteht eine Testpflicht für Kinder, die das 6. Lebensjahr vollendet haben oder bereits eingeschult wurden. Diese Nachweispflicht wird in der geltenden Fassung vereinfacht, da Kinder und Jugendliche in den Schulen getetstet werden. Daher ist die Ausweispflicht durch einen Schüler*innenausweis ausreichend, um den Status als getestet nachzuweisen.

Mit Blick auf bereits begonnene oder zeitnah geplante Angebote in den derzeit laufenden Sommerferien müssen Schülerinnen und Schüler keinen gesonderten Testnachweis erbringen.

Die Testpflicht für ungeimpfte Personen gilt unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Bei Sport im Innenbereich, etwa in Fitness-Studios, Schwimmbädern oder Sporthallen.
  • Saunen und ähnlichen Einrichtungen wie Solarien, Dampfbäder oder Hamame.
  • Zutritt zu geschlossenen Räumen in Freizeitparks und anderen Freizeiteinrichtungen wie zoologischen und botanischen Gärten sowie Hochseilgärten, Indoor-Spielplätze und Minigolf-Anlagen.

Die Testpflicht gilt nicht für Freizeit- und Amateursport in Sportstätten im Freien, Badeseen mit kontrolliertem Zugang und Freibädern sowie für Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb und Spitzen- oder Profisport.

Sportveranstaltungen sind zulässig. Veranstaltungen, die eine Anzahl von 5.000 Besucherinnen und Besuchern übersteigen, sind nur mit bis zu 50 Prozent der zugelassenen Kapazität bis maximal 25.000 Personen zulässig. Veranstalter sind generell verpflichtet ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher bzw. Kundinnen und Kunden zu erfassen. Sie haben die Gesamtverantwortung für die Organisation zu übernehmen. Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Besucherinnen und Besucher muss der Veranstalter dem örtlichen Gesundheitsamt im Vorhinein das Hygienekonzept vorlegen.

Sofern die Veranstaltung in geschlossenen Räumen stattfindet, ist nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Testnachweises gestattet. Dies gilt auch bei Veranstaltungen im Freien

  1. ab 5.000 Besucherinnen und Besuchern oder
  2. bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Im Detail ist die Corona-Verordnung auf der Website des Staatsministeriums nachzulesen.

Die Verordnung gilt in vorliegender Form bis zum Ablauf des 13. September 2021.

Eine gesonderte Coronaverordnung für den Sport ist in Vorbereitung. Der Sportkreis Mannheim informiert Sie, sobald diese Verordnung erschienen ist.

 

+++Update 25.07.2021, 21:00 Uhr+++

Die Landesregierung hat eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab 26. Juli 2021. Aktualisierungen im Bereich des Sports:

SPORT TREIBEN:

In der Inzidenzstufe 4 werden genesene und vollständig geimpfte Personen nicht zur Personenzahl (25 Personen im Freien, 14 Personen in geschlossenen Räumen) hinzugezählt. Ein entsprechender Nachweis ist erforderlich.

SPORTVERANSTALTUNGEN:

  • In den Inzidenzstufen 2 bis 4 gilt im Freien bei mehr als 200 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besucherinnen und Besuchern garantiert ist.
  • In der Inzidenzstufe 1 gilt im Freien bei mehr als 300 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besucherinnen und Besuchern garantiert ist.
  • Die generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bleibt weiter bestehen.
  • In der Inzidenzstufe 2 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 20 Prozent der Kapazität erlaubt.
  • In der Inzidenzstufe 1 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 30 Prozent der Kapazität erlaubt.
  • In den Inzidenzstufen 1 und 2 ist eine Belegung mit maximal 50 Prozent der Kapazität erlaubt, jedoch nicht mehr als 25.000 Personen. In einen Veranstaltungsort mit 30.000 Plätzen dürfen also maximal 15.000 Personen kommen. In einen Veranstaltungsort mit 60.000 Plätzen maximal 25.000 Personen.
  • Alle Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.

 

+++Update 25.06.2021, 21:30 Uhr+++

Die Landesregierung hat am 25. Juni 2021 eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab 28. Juni 2021. Sie sehen einen zusätzlichen Öffnungsschritt bei Inzidenz unter 10 vor.

  • Inzidenzstufen 1 und 2 (Inzidenz unter 35): Sport im Freien und in geschlossenen Räumen ohne besondere Regelung!
  • Inzidenzstufe 3 (Inzidenz unter 50): Sport im Freien und in geschlossenen Räumen ohne Personenbeschränkung für die drei G (getestet, genesen, geimpft)
  • Inzidenzstufe 4 (Inzidenz über 50): Sport im Freien maximal 25 Personen mit drei G (getestet, genesen, geimpft); Sport in geschlossenen Räumen maximal 14 Personen mit drei G (getestet, genesen, geimpft)

Im Detail ist dies im § 15 Sport und Sportveranstaltungen geregelt:

(1) Der Freizeit- und Amateursport ist

  1. in den Inzidenzstufen 1 und 2 ohne die Beschränkungen der Nummern 2 und 3 zulässig,
  2. in Inzidenzstufe 3 allgemein zulässig, wobei die Teilnahme nur mit einem Test-, Impf- oder Genesenennachweis zulässig ist,
  3. in Inzidenzstufe 4 nur im Freien mit bis zu 25 Personen und mit bis zu 14 Personen innerhalb geschlossener Räume zulässig, wobei die Teilnahme nur mit einem Test-, Impf- oder Genesenennachweis zulässig ist.

Die Beschränkungen der Nummern 2 und 3 gelten nicht für das nach den allgemeinen Kontaktbeschränkungen zulässige Zusammentreffen mehrerer Personen.

(2) Die Beschränkungen des Absatzes 1 gelten nicht für Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb und Spitzen- oder Profisport.

(3) Wettkampfveranstaltungen wie die des Freizeit-, Amateur-, Spitzen- und Profisports sind

  1. in Inzidenzstufe 1
    1. mit bis zu 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauern im Freien und mit bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauern innerhalb geschlossener Räume zulässig oder
    2. mit bis zu 30 Prozent der zugelassenen Kapazität zulässig oder
    3. mit bis zu 60 Prozent der zugelassenen Kapazität zulässig, wobei die Teilnahme nur nach Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises zulässig ist,
  2. in Inzidenzstufe 2
    1. mit bis zu 750 Zuschauerinnen und Zuschauern im Freien und mit bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauern innerhalb geschlossener Räume zulässig oder
    2. mit bis zu 20 Prozent der zugelassenen Kapazität zulässig oder
    3. mit bis zu 60 Prozent der zugelassenen Kapazität zulässig, wobei die Teilnahme nur nach Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises zulässig ist,
  3. in Inzidenzstufe 3 nur mit bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauern im Freien und mit bis zu 200 Zuschauerinnen und Zuschauern innerhalb geschlossener Räume zulässig, wobei die Teilnahme nur nach Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises zulässig ist,
  4. in Inzidenzstufe 4 nur mit bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauern im Freien und mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern innerhalb geschlossener Räume zulässig, wobei die Teilnahme nur nach Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises zulässig ist.

In der Inzidenzstufe 1 gilt bei einer Überschreitung von 300 und in den Inzidenzstufen 2 bis 4 von 200 Zuschauerinnen und Zuschauern im Freien die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Das Abstandsgebot gilt nicht in den Fällen des Satz 1 Nummern 1 und 2 jeweils Buchstabe c.

(4) Die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden sowie Sportlerinnen und Sportler werden bei der Ermittlung der zulässigen Anzahl der Zuschauerinnen und Zuschauer nicht berücksichtigt. Die zulässige Anzahl an Sportlerinnen und Sportlern bei Wettkampfveranstaltungen ist in den Fällen des Absatzes 2 unbegrenzt und für den Freizeit- und Amateursport in Inzidenzstufe 4 auf 100 Personen im Freien und auf 14 Personen innerhalb geschlossener Räume begrenzt. Wer eine Wettkampfveranstaltung abhält, hat ein Hygienekonzept zu erstellen und eine Datenverarbeitung durchzuführen.

 

+++Update 11.06.2021, 19:00 Uhr+++

Für Schülerinnen und Schüler an Grundschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, die nach Entscheidung der Schulleitung nicht in der Schule, sondern zuhause durch die Eltern getestet werden, bestand zunächst nicht die Möglichkeit, eine entsprechende Bescheinigung zu erhalten. Damit diese Kinder und Jugendlichen in dieser Hinsicht nicht benachteiligt werden, hat sich das Kultusministerium mit dem Sozialministerium darauf verständigt, dass auch die gemäß § 2 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 b der CoronaVO Schule vorgelegten Eigenbescheinigungen künftig bis zu 60 Stunden gelten sollen und von den Schülerinnen und Schülern im außerschulischen Bereich genutzt werden können.

Voraussetzung hierfür ist, dass die Schule die Vorlage der Eigenbescheinigung bestätigt.

Auf der  Infoseite zur Corona-Krise des Badischen Sportbundes finden sich rechts unter "Downloads" die Vorlagen für die Bescheinigungen (Vorlage für Selbsttestungen als auch für Schuldokumentation). Es hilft sicher, wenn diese bereits durch die Eltern/Kinder vorausgefüllt werden, da die Schulen nur auf Anforderung dokumentieren.

 

+++Update 06.06.2021, 19:00 Uhr+++

Eine neue Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über die Sportausübung (Corona-Verordnung Sport) wurde am heutigen 6. Juni 2021 notverkündet. Sie tritt am 7. Juni in Kraft.

§1 Anwendungsbereich

Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen sowie die für die temporäre Ausübung von Sport genutzten Räumlichkeiten oder Orte dürfen zu Trainings- und Übungszwecken nach Maßgabe der §§ 2 und 3 und zur Durchführung von Sportwettkämpfen und Sportwettbewerben nach Maßgabe der §§ 2 und 4 betrieben werden. Diese Verordnung gilt auch für die Sportausübung in Fitness- und Yogastudios sowie in vergleichbaren Einrichtungen. Der erlaubte Betrieb umfasst auch Nebenanlagen, die untergeordnet und für den Betrieb notwendig sind, insbesondere Sekretariate und Toiletten.

Wesentliche Bestimmungen (z.B. bzgl. der Öffnungsstufen) sind der Coronaverordnung des Landes zu entnehmen.

Das Wesentliche der Corona-Verordnung Sport in Kürze:

  • Es gilt für die Durchführung des Trainings: Vorlage eines Hygienekonzepts, abseits des Sportbetriebs Abstand und Maske, wo die Inzidenz dies erfordert die Vorlage eines negativen Schnelltests. Die Nutzung von Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist zulässig, wenn die Sportausübung in geschlossen Räumen erlaubt ist. Die Personenzahl sowie die Art der zulässigen Sportausübung bestimmen sich nach der CoronaVO und § 6 SchAusnahmV. Auf weitläufigen Außenanlagen dürfen gleichzeitig mehrere Gruppen Sport ausüben. Eine Durchmischung von Gruppen ist nicht gestattet.
  • Durchführung von Sportwettkämpfen ist in §4 geregelt. Im Falle eines Ligabetriebs oder einer Wettkampfserie hat der jeweilige Veranstalter ein über die Veranstaltungsreihe übergreifendes Hygienekonzept zu erstellen. Dieses ist vom Betreiber der öffentlichen oder privaten Sportanlagen, in denen die einzelnen Veranstaltungen durchgeführt werden, an die spezifischen Bedingungen vor Ort anzupassen. Sofern bei Sportwettkämpfen und Sportwettbewerben Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen sind, richtet sich deren Höchstzahl nach § 21 CoronaVO.
  • Für den Sportunterricht und für außerunterrichtlichen Sportveranstaltungen gelten die Regelungen der Corona-Verordnung sowie der Corona-Verordnung Schule.
  • Die Zulässigkeit und Ausgestaltung des gastronomischen Angebots einschließlich der Ausgabe von Getränken und Speisen zum sofortigen Verzehr richten sich nach den für diese Angebote geltenden Vorschriften der CoronaVO sowie nach den aufgrund der CoronaVO erlassenen Rechtsverordnungen.

 

+++Update 03.06.2021, 20:00 Uhr+++

Angesichts der sinkenden Inzidenzen in vielen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung weitere Lockerungen und Erleichterungen in vielen Bereichen beschlossen. Die neuen Regelungen der Corona-Verordnung gelten ab kommenden Montag, den 07.06.2021. Das Staatsministerium hat im Rahmen einer Pressemitteilung die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

Für den Bereich des Sports wichtig:

► Öffnungsstufe 1:

  • Organisierter Vereinssport sowie der allgemeine Hochschulsport darf auch außerhalb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien mit Gruppen von bis zu 20 Personen stattfinden. So dürfen etwa Vereinsmannschaften beispielsweise im Wald joggen. Dies gilt jedoch nicht für beispielsweise nicht im Verein organisierte Wandergruppen – hier gelten weiter die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Auf weitläufigen Außenanlagen, wie Golf-, Reit-, Tennisplätzen oder Leichtathletikanlagen, können auch mehrere solcher Gruppen getrennt voneinander Sport treiben.
  • Sport-Wettkampfveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern erlaubt. Im Spitzen- und Profisport ohne Begrenzung der Anzahl an Sportlerinnen und Sportler, beim Amateursport mit bis zu 20 Sportlerinnen und Sportler.
  • Auf weitläufigen Freizeitanlagen im Freien, wie beispielsweise Minigolfplätze, Bootsverleihen oder Hochseilgärten dürfen auch mehrere Gruppen von bis zu 20 Personen getrennt voneinander aktiv sein. Voraussetzung ist, dass sich die Gruppen untereinander nicht begegnen und durchmischen.
  • Gremiensitzungen von Vereinen sind mit bis zu 100 Teilnehmenden im Freien und mit bis zu zehn Teilnehmenden in geschlossenen Räumen möglich.

► Öffnungsstufe 2:

  • Wettkampfveranstaltungen des kontaktarmen Amateursports und des Profi- und Spitzensports sind ohne Teilnehmerbegrenzung im Freien mit bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer und in geschlossen Räumen bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern möglich.
  • Der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten sowie Fitness- und Yogastudios sowie vergleichbarer Einrichtungen ist für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport allgemein gestattet. Es gilt eine Begrenzung von 20 Quadratmetern pro Person. Dies gilt jedoch nicht für beispielsweise nicht im Verein organisierte Wandergruppen. Hier gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.
  • Gremiensitzungen von Vereinen sind mit bis zu 250 Teilnehmenden im Freien und mit bis zu 100 Teilnehmenden in geschlossenen Räumen möglich.

► Öffnungsstufe 3:

  • Wettkampfveranstaltungen des Amateur-, Profi- und Spitzensports sind ohne Begrenzung der Teilnehmenden mit bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauern im Freien und in geschlossen Räumen mit bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer gestattet.
  • Gremiensitzungen von Vereinen sind mit bis zu 500 Teilnehmenden im Freien und mit bis zu 250 Teilnehmenden in geschlossenen Räumen möglich.

Neue Stufe für Stadt- oder Landkreise, wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 35 liegt:

  • Wegfall der Testpflicht aus den Öffnungsstufen 1, 2 und 3 für den Außenbereich.
  • Bei Wettkampfveranstaltungen des Amateur-, Profi- und Spitzensports im Freien sind bis zu 750 Besucherinnen und Besucher erlaubt. 

Änderungen bei der Testpflicht: Schülerinnen und Schüler können bei Angeboten aus den Öffnungsstufen, bei denen eine Testpflicht besteht, auch einen von der Schule bescheinigten negativen Test vorlegen, der nicht älter als 60 Stunden ist. Kinder, bis einschließlich fünf Jahre, die asymptomatisch sind, werden als getestete Personen angesehen. Sie müssen also nicht getestet werden.

 

+++Update 02.06.2021, 18:00 Uhr+++

Verunsicherung in Bezug auf die Testpflicht im Kindertraining.

Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Mannheim teilte am Montag, den 01. Juni schriftlich mit:

"Das Sozialministerium und Kultusministerium haben sich in den letzten Tagen über das Mindestalter für Coronatestungen als Voraussetzung für die Nutzung von Einrichtungen und Angeboten gemäß CoronaVO abgestimmt und diese Thematik konkretisiert.
Das Kultusministerium teilte folgendes exemplarische Abstimmungsergebnis zu Sport mit : „Das Kultusministerium folgt in dieser Angelegenheit der Rechtsauffassung des Sozialministeriums, wonach § 21 den § 15 der Corona-Verordnung überlagert.
Das bedeutet, dass alle Personen ab 6 Jahren einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis für die Nutzung von Sportanlagen und Sportstätten vorlegen müssen. Hiervon sind auch Kinder unter 14 Jahren und deren Trainerinnen und Trainer beim Vereinssport in 20er-Gruppen umfasst.“

Die Geduld der Sportvereine ist am Ende - Die Sportbünde im Land fordern eine Änderung der nicht praxistauglichen - derzeit für Sport im Freien geltenden - Corona-Tespflicht für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren in der neuen Corona-Verordnung.
Der Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) und die Sportbünde (Badischer Sportbund Freiburg, Badischer Sportbund Nord, Württembergischer Landessportbund) fordern von der Landesregierung, die Sportvereine im Land nicht weiter vor den Kopf zu stoßen und das Engagement auch während der Pandemie wertzuschätzen.

 

+++Update 30.05.2021, 17:00 Uhr+++

Ist ohne negativen Schnelltest die Teilnahme am Kindertraining in den Vereinen möglich? Den Sachstand haben wir hier zusammengefasst.

Die aktuelle Corona-Verordnung Bäder und Saunen regelt den Betrieb von Schwimmbädern und Badeseen, den Trainingsbetrieb, die Durchführung von Schwimmwettkämpfen und von Schulschwimmunterricht sowie den Betrieb und die Nutzung von Saunen.

 

+++Update 14.05.2021, 17:30 Uhr+++

Der Badische Sportbund hat seine Infoseite zur Coronakrise aktualisiert. Dort finden sich viele Informationen zum Vereinsbetrieb unter den aktuell gültigen Bedingungn. Es werden Fragen beantwortet wie:

Was versteht man unter einer "kontaktarmen und kontaktlosen Sportausübung"? Was versteht man unter "geschlossenen Räumen" bzw. "Innensportanlagen"? Was versteht man unter "weitläufigen Außensportanlagen"? Wie viele erwachsene Aufsichtspersonen können eine Gruppe von max. 5 Kindern (Inzidenz über 100) bzw. max. 20 Kindern (Inzidenz 100 oder kleiner) bis einschließlich 13 Jahre betreuen? Und vieles mehr.

Alle gegenwärtig zu berücksichtigenden relevanten Aspekte im Vereinssportbetrieb hat der BSB in dieser Checkliste zusammengefasst.

 

+++Update 13.05.2021, 21:30 Uhr+++

Die Landesregierung hat am 13. Mai 2021 eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab 14. Mai 2021.

Die Corona-Verordnung wurde komplett neu gefasst und neu strukturiert.

In Bezug auf den Sport lässt sich kurz vorweg zusammenfassen:

  • Die Nutzung öffentlicher und privater Sportanlagen und Sportstätten im Freien und in geschlossenen Räumen sowie von Bolzplätzen ist mit bis zu fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit.
  • Das gilt nicht für Fitnessstudios, Yogastudios und vergleichbare Einrichtungen – diese sind weiterhin geschlossen und dürfen erst in der Öffnungsstufe 2 wieder unter Auflagen öffnen.
  • Anfänger-Schwimmkurse sind erlaubt.

Es gilt nun in Baden-Württemberg ein Stufenplan zur schrittweisen Öffnung bestimmter Einrichtungen und Aktivitäten. Die erste Stufe gilt, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. Sinkt die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis in den darauffolgenden 14 Tagen weiter, gelten die Öffnungen der Stufe 2. Nach weiteren 14 Tagen mit einer sinkenden 7-Tage-Inzidenz gibt es mit der 3. Stufe weitere Öffnungen.

Solange noch keine Öffnungsstufe erfolgt ist, gilt nach
§15 Betriebsuntersagungen und Einschränkungen von Einrichtungen
1) Der Betrieb folgender Einrichtungen wird mit Ausnahme von Onlineangeboten für den Publikumsverkehr untersagt:

  • 8. öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten sowie Bolzplätze, mit Ausnahme einer Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport und für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten, wobei zugehörige Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahrs nicht mitzählen; im Freien können Gruppen von bis zu 20 Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres Freizeit- und Amateursport ausüben; auf weitläufigen Außenanlagen dürfen mehrere Gruppen mit jeweils bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten, wobei zugehörige Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahrs nicht mitzählen den Sport ausüben, wenn ein Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen ist; die Nutzung von Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen für den Freizeit- und Amateursport ist untersagt,
  • 9. Fitnessstudios, Yogastudios und vergleichbare Einrichtungen, mit Ausnahme einer Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport,
  • 10. Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang, mit Ausnahme einer Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport, sowie für Anfängerschwimmkurse,
  • 11. Saunen sowie vergleichbare Einrichtungen

Jede Öffnungsstufe bringt weitere Lockerungen und Öffnungsoptionen auch für den Sport: Die Öffnungsstufen auf einen Blick im pdf-Format

Öffnungsstufe 1 (Die erste Stufe gilt, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt):

  • Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern gestattet. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt.
  • Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und sonstige Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden.
  • Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen mit kontrollierten Zugang dürfen öffnen.

Öffnungsstufe 2 (Sinkt die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis in den darauffolgenden 14 Tagen weiter, gelten die Öffnungen der Stufe 2):

  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen sowie Fitness- und Yogastudios sowie vergleichbarer Einrichtungen ist wieder erlaubt.
  • Bei Spitzen- und Profisportveranstaltungen im Freien und geschlossenen Räumen dürfen bis zu 250 Besucherinnen und Besucher anwesend sein. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • In Beherbergungsbetrieben dürfen Saunen, Bäder und Wellnessbereiche für Übernachtungsgäste öffnen.
  • Saunen und ähnliche Einrichtungen dürfen für von Gruppen von bis zu zehn Personen wieder öffnen.
  • Der Innenbereich von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern darf wieder öffnen.

Öffnungsstufe 3 (Nach weiteren 14 Tagen mit einer sinkenden 7-Tage-Inzidenz gibt es mit der 3. Stufe weitere Öffnungen):

  • Der Betrieb von Badeanstalten ist wieder generell erlaubt. Dazu zählen auch Saunen und ähnliche Einrichtungen wie Dampfbäder oder Hamame.

 

+++Update 08.05.2021, 17:00 Uhr+++

LSB und DOSB fordern eine Öffnung des Sports. Die Zeit ist reif, um zu einem geordneten Sportbetrieb zurückzukehren.
Die 16 Landessportbünde (LSB) haben sich gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am 8. Mai 2021 in einer Videokonferenz mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Menschen und den Sport in Deutschland befasst. LSB und DOSB fordern eine Öffnung des Sports. Lesen Sie mehr!

Auch der Sportkreis Mannheim unterstützt die Initiative #BewegtEuch. Diese will Sport für Kinder und Jugendliche auch unter Pandemie-Bedingungen inzidenzunabhängig ermöglichen. Lesen Sie mehr!

 

+++Update 04.05.2021, 10:30 Uhr+++

Mit Beschluss vom 1. Mai 2021 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 3. Mai 2021 in Kraft.

Für den Sport interessant sind die Regelungen zum Schnelltest, da Anleitungspersonen im Rahmen der nach Regelung der Notbremse zulässigen Sportausübung ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorweisen müssen:

Die Anforderungen an den Nachweis von COVID-19-Schnelltests werden konkretisiert und klargestellt (§ 4a Absatz 1):

  • Benennung der Stellen und Einrichtungen, die einen Nachweis über das negative Testergebnis ausstellen können (offizielle Teststellen, Arbeitgeber, Anbieter einer Dienstleistung, Schule oder Kindertageseinrichtung).
  • Vornahme und Bescheinigung der Tests durch fachkundige oder in der Anwendung der jeweiligen eingesetzten Tests geschulte Personen.
  • Die zu testende Person kann die Probenentnahme und Auswertung mit einem für die Anwendung durch medizinische Laien zugelassenen Test selbst durchführen, sofern ein geeigneter Beschäftigter oder ein geeigneter Dritter dies überwacht und das Ergebnis bescheinigt.

 

+++Update 23.04.2021, 22:30 Uhr+++

Mit der aktuellen Änderung der Corona-Verordnung des Landes passt Baden-Württemberg die generellen Regelungen und die Notbremsen-Regelung an die bundeseinheitlichen Vorgaben des novellierten Infektionsschutzgesetzes des Bundes an.

Das Wichtigste für den Sport:

- Absenkung der Altersgrenze bei Ausnahmeregelungen für Kinder, wie beispielsweise bei den Kontaktbeschränkungen oder bei Sport im Freien in Gruppen, auf einschließlich 13 Jahre.

- Fitnessstudios dürfen für dienstliche Zwecke, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport öffnen. Im Übrigen bleiben Fitnessstudios auch bei einer Inzidenz unter 100 geschlossen.

- Erlaubt ist weiterhin der kontaktarme Freizeit- und Amateursport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit. Liegt die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis über 100* ist Sport nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit.

NOTBREMSE (Inzidenz über 100):

- Die Ausgangsbeschränkung gilt nun von 22 Uhr (vorher 21 Uhr) bis 5 Uhr. Zusätzlich ist zwischen 22 Uhr und 24 Uhr im Freien allein ausgeübte körperliche Bewegung erlaubt. Dies gilt jedoch nicht für Sportstätten.

- Kinder bis einschließlich 13 dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben. Anleitungspersonen brauchen einen durch eine offizielle Stelle durchgeführten negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

- Der Betrieb von Fitnessstudios ist generell untersagt. Der Bund rechnet diese nicht mehr den Sportstätten, sondern den Freizeiteinrichtungen zu.

Im Wortlaut heißt es in der Verordnung:

§ 13 Betriebsuntersagungen und Einschränkungen von Einrichtungen:

(8) öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten sowie Bolzplätze, mit Ausnahme einer Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport und für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport nach Maßgabe von § 9 Absatz 1; im Freien können Gruppen von bis zu 20 Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres Freizeit- und Amateursport ausüben; auf weitläufigen Außenanlagen dürfen mehrere Gruppen nach Maßgabe von § 9 Absatz 1 den Sport ausüben, wenn ein Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen ist; die Nutzung von Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen für den Freizeit- und Amateursport ist untersagt,

(8a) Fitnessstudios, Yogastudios und vergleichbare Einrichtungen, mit Ausnahme einer Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport und für den kontaktar-men Freizeit- und Amateursport nach Maßgabe von § 9 Absatz 1,

(9) Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang, mit Ausnahme einer Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport,

(10) Saunen sowie vergleichbare Einrichtungen

 

+++Update 18.04.2021, 09:00 Uhr+++

Das Land Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung bis zum 16. Mai verlängert. Zusätzlich setzt die Landesregierung mit der Anpassung der Corona-Verordnung die geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes bereits vor dessen Inkrafttreten ab 19.4.2021 um.

Für den Bereich des SPORTS gilt:

In Stadt- und Landkreisen, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt, gilt ab dem übernächsten Tag: SPORT darf im Freien und in geschlossenen Räumen nur noch kontaktlos alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Auf weitläufigen Sportanlagen wie Golfplätzen oder Reitplätzen können auch mehrere Gruppen individualsportlich aktiv sein, wenn ausgeschlossen ist, dass sich die Gruppen untereinander begegnen.

Sportstätten bleiben wie bisher für den Breitensport geschlossen.

Die jüngsten Appelle der Sportwissenschaftler, der Sportverbände, des DOSB, des Sportlehrerverbands, der Deutschen Sportjugend, der Aerosolexperten und vieler Gesundheitsexperten blieben damit einmal mehr von der Politik unbeachtet!

 

+++Update 12.04.2021, 19:00 Uhr+++

Aktuelle Coronaverordnung gültig ab heute, keine Neuerungen in Bezug auf den Sport

Aerosolforscher aus Deutschland wünschen sich von der Politik einen Kurswechsel bei den Maß­nahmen zur Eindämmung der Coronapandemie und formulieren einen OFFENEN BRIEF AN DIE POLITIK. Debatten über das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, das Joggen oder Rad­fahren seien kontraproduktiv, heißt es in dem Brief der Aerosolforscher weiter. Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen an der Alster in Hamburg etwa seien eher symbolischer Natur und ließen „keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten“. "Wenn unseren Bürgerinnen und Bürgern alle Formen zwischenmenschlicher Kontakte als gefährlich vermittelt werden, verstärken wir paradoxerweisedie überall erkennbare Pandemiemüdigkeit. Nichts stumpft uns Menschen bekanntlich mehr ab als ein permanenter Alarmzustand."

 

+++Update 28.03.2021, 10:00 Uhr+++

Gestern hat die Landesregierung eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab 29. März 2021.

Für den Bereich des Sports gibt es nach wie vor leider keine Änderungen.

§13

Der Betrieb folgender Einrichtungen wird mit Ausnahme von Onlineangeboten für den Publikumsverkehr untersagt:

(8) öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten, einschließlich Fitnessstudios, Yogastudios, und ähnliche Einrichtungen sowie Bolzplätze, mit Ausnahme einer Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport und für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport nach Maßgabe von § 9 Absatz 1;

im Freien können Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren Freizeit- und Amateursport ausüben; auf weitläufigen Außenanlagen dürfen mehrere Gruppen nach Maßgabe von § 9 Absatz 1 den Sport ausüben, wenn ein Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen ist; die Nutzung von Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen für den Freizeit- und Amateursport ist untersagt,

(9) Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang, mit Ausnahme einer Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport,

(10) Saunen sowie vergleichbare Einrichtungen

In der Schule gilt:

Der fachpraktische Sportunterricht in Präsenz ist, auch soweit der Unterrichtsbetrieb nach den Absätzen 3 bis 11 wieder zulässig ist, untersagt. Abweichend hiervon ist fachpraktischer Sportunterricht in Präsenz zur Prüfungsvorbereitung einschließlich der fachpraktischen Leistungsfeststellungen für die Schülerinnen und Schüler, die Sport als Prüfungsfach gewählt haben, mit der Maßgabe zulässig, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern durchgängig eingehalten wird. Betätigungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind untersagt. Es ist jedoch gestattet, mit einem Mund-Nasen-Schutz nach § 3 Absatz 1 Sicherheits- oder Hilfestellung zu leisten.

 

+++Update 23.03.2021, 18:00 Uhr+++

Protokoll der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2021

Das Wort SPORT findet hier nicht einmal Erwähnung!
 

DFB-Präsident Fritz Keller und der für den Amateurfußball zuständige 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch nehmen in einem gemeinsamen Statement Stellung zu den aktuellen Beschlüssen für den Sport:
"Es ist enttäuschend, dass der organisierte Amateursport bei den jetzt getroffenen Bund-Länder-Beschlüssen mit keiner Silbe erwähnt wird. Bei aller gebotenen Vorsicht angesichts steigender Infektionszahlen bedauern wir es sehr, dass abermals Verbote im Mittelpunkt stehen und nicht Lösungen, die Wege bieten, angemessen mit der Pandemie umzugehen. Denn die hat der Sport aufgezeigt."

 

+++Update 23.03.2021, 12:00 Uhr+++

Die Vorsitzende Sabine Hamann zum gestrigen Corona-Gipfel:

"Einmal mehr war es ein Gipfel der Einfallslosigkeit und wir hangeln uns weiter von Lockdown zu Lockdown. Das schafft bei uns Sportverantwortlichen weder Glaubwürdigkeit noch Vertrauen in das Krisenmanagement der politischen Verantwortungsträger.
Wir haben nicht ernsthaft Öffnungen erwartet, aber doch endlich Strategien und mehr als neuerliche Schließungen, Verbote und Festhalten an nicht nachvollziehbaren Stufenplänen.
Die Menschen jeder Altersstufe brauchen zur Gesunderhaltung sportliche Möglichkeiten und flächendeckende Öffnungsperspektiven auf höchstem Sicherheitsniveau. Durch zügiges Impfen, engmaschiges Testen, konsequentes Nachverfolgen sollte dies doch gut gelingen.
"

Der Lockdown wird bis mindestens 18. April verlängert, es gibt keine weiteren Öffnungen bei steigender Inzidenz. Verschärfungen über Ostern (1. bis 5. April), Notbremse für Kreise mit einer Inzidenz >100. Konkret bedeutet das für den Sport: Es gilt weiterhin die seit dem 8. März bestehende Regelung, Gruppentraining für max. 20 Kinder unter 15 Jahren (unterhalb Inzidenzwert 100) bzw. Gruppentraining von max. 10 Personen über 15 Jahren (unterhalb Inzidenzwert 50) bleibt erlaubt.⠀

DOSB-Präsident Alfons Hörmann zeigt sich besorgt und enttäuscht: "Die aktuelle Beschlusslage stellt auch für den gesamten Sport nochmals einen herben Rückschlag dar". Nach ersten wichtigen Öffnungsschritten werde nun der gesamte Vereinssport "erneut zur Bewegungslosigkeit" verdammt. "Das tut richtig weh und wird die schon jetzt deutlich erkennbaren Schäden im gesamten Sportsystem nun von Woche zu Woche nochmals weiter erhöhen."

 

+++Update 20.03.2021, 12:00 Uhr+++

Die aktualisierte Corona-Verordnung ist gültig ab Montag, den 22.3.2021 und für den Bereich des SPORTS gilt:

  • Im Rahmen des zulässigen Betriebs von SPORTANLAGEN und SPORTSTÄTTEN ist nur noch die Nutzung von Umkleiden, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen zur Vermeidung von Kontakten untersagt, die Nutzungsuntersagung von sanitären Anlagen ist entfallen.
  • Im Freien können Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren Freizeit- und Amateursport ausüben.
  • Außerdem erfolgt die Klarstellung, dass auf weitläufigen Außenanlagen MEHRERE GRUPPEN nach Maßgabe von § 9 Abs. 1 der Corona-Verordnung den Sport ausüben können, wenn ein Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen ist (allgemeine Kontaktregel: maximal zwei Haushalte mit maximal 5 Personen dürfen sich treffen, Kinder bis einschl. 14 Jahre zählen nicht mit).

Zu beachten ist immer  die "Notbremse".

Spezifizierung durch den Städtetag.

 

+++Update 07.03.2021, 14:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 7. März 2021 hat die Landesregierung eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erlassen.

Wichtig für den Sport:

Der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen (ohne Schwimmbäder) ist für den Freizeit- und Amateurindividualsport mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten erlaubt. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Paare die nicht zusammenleben gelten als ein Haushalt. Kontaktarmer Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist nur im Freien möglich. Die Nutzung von Umkleiden, sanitären Anlagen und anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist in keinem Fall erlaubt.(*)

Zusätzliche Lockerungen in Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50:
Kontaktarmer Sport in kleinen Gruppen von nicht mehr als zehn Personen ist im Freien und auf Außensportanlagen möglich.

Notbremse - Steigt in einem Landkreis nach Feststellung des Gesundheitsamts die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100, treten automatisch in diesem Landkreis folgende Beschränkungen in Kraft:

  • Schließung von Außensportanlagen für den Amateur- und individuellen Freizeitsport
  • Individualsport ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts plus einer weiteren nicht zum Haushalt gehörende Person erlaubt
  • Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit
  • Weitläufige Anlagen im Freien wie Golfplätze, Reitanlagen oder auch Tennisplatzanlagen dürfen auch von mehreren individualsportlich aktiven Personen unter Einhaltung der Abstandsregeln genutzt werden
  • Umkleiden, Aufenthaltsräume und andere Gemeinschaftseinrichtungen, wie sanitäre Anlagen dürfen nicht genutzt werden.

Bei des FAQs erläutert das Staatsministerium:

Öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten einschließlich anderer Einrichtungen wie Fitnessstudios oder Yogastudios bleiben weiterhin geschlossen. Ausgenommen ist die Nutzung für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Profi- oder Spitzensport und für dienstliche Zwecke (etwa für Polizei und Feuerwehren). 

Der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen (ohne Schwimmbäder) ist für den Freizeit- und Amateurindividualsport mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten erlaubt. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Paare die nicht zusammenleben gelten als ein Haushalt. Kontaktarmer Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist nur im Freien möglich. Die Nutzung von Umkleiden, sanitären Anlagen und anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist in keinem Fall erlaubt.

Bolzplätze dürfen nur für den Freizeit- und Amateurindividualsport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten genutzt werden. Ebenso für Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre sofern der Sport kontaktarm ausgeübt wird. 

Notbremse bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100

In Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über 100 liegt, dürfen öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten nur für Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Profi- oder Spitzensport und für dienstliche Zwecke (etwa für Polizei und Feuerwehren) genutzt werden. 

Freizeit- und Amateurindividualsport ist allein mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum eigenen Haushalt gehörenden Person erlaubt. Für Sport und Bewegung im öffentlichen Raum und auf weitläufigen privaten und öffentlichen Sportanlagen im Freien wie auf Tennisplätzen, Golfplätzen oder Skiloipen gilt die Regelung: Ein Haushalt plus eine weitere Person, die nicht zum Haushalt gehört. Kinder der beiden Haushalte bis 14 Jahre zählen nicht dazu. Weitläufige Anlagen im Freien wie Golfplätze, Reitanlagen oder auch Tennisplatzanlagen dürfen auch von mehreren individualsportlich aktiven Personen unter Einhaltung der Abstandsregeln genutzt werden. Umkleiden, Aufenthaltsräume und andere Gemeinschaftseinrichtungen, wie sanitäre Anlagen dürfen nicht genutzt werden (Notbremse).

Bei allen Aktivitäten im Freien sind die mögliche regionale Regelungen zu Ausgangsbeschränkungen zu beachten. 

Profi- und Spitzensport

Training und Wettkämpfe im Profi- und Spitzensport dürfen nur ohne Zuschauer unter Einhaltung der strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden.

Der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten zur Durchführung von Trainingsmaßnahmen und Wettkämpfen im Profi- und Spitzensport ist ohne Zuschauerinnen und Zuschauer gestattet. Profi- und Spitzensportler*innen dürfen somit nach den Maßgaben zum Trainings- und Übungsbetrieb der Corona-Verordnung Sport trainieren.

Profi- und Spitzensport betreiben dabei

  • Sportler*innen, die einen Arbeitsvertrag haben, der sie zu einer sportlichen Leistung gegen ein Entgelt verpflichtet und dieses überwiegend zur Sicherung des Lebensunterhalts dient, 
  • selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Sportler*innen in Vollzeittätigkeit, 
  • Sportler*innen mit Bundeskader- oder mit Landeskaderstatus, 
  • Mannschaften länderübergreifender Ligen im Erwachsenenbereich, 
  • Spieler*innen der Jugend- bzw. Nachwuchsaltersklassen im Leistungsbereich (mindestens U15 Mannschaften oder älter), deren Mannschaften in der höchsten länderübergreifenden Liga startberechtigt sind, sowie
  • professionelle Balletttänzer*innen.

Bei allen Aktivitäten im Freien sind die möglichen regionalen Regelungen zu Ausgangsbeschränkungen zu beachten. 

Sportboothäfen und Sportflugplätze

Sportboothäfen und Sportflugplätze bleiben weiterhin offen. Sie dürfen daher tagsüber genutzt werden. Dabei ist aber zu beachten, dass die Nutzung außerhalb des privaten Raums stattfindet und eine Begleitung daher nur ausnahmsweise (oder „eingeschränkt“) möglich ist. Auch hier gilt aber ganz klar die Bitte, auf Flüge und Ausfahrten nach Möglichkeit zu verzichten. Wir setzen hier auf die Eigenverantwortung jeder und jedes Einzelnen. 

 

+++Update 04.03.2021, 07:00 Uhr+++

Das Gespräch der Kanzlerin mit den Länderchefs am gestrigen Mittwoch hat eine Verlängerung des Lockdown zunächst bis zum 28. März ergeben, eröffnete aber zugleich auch einen Stufenplan für mögliche Öffnungen in Abhängigkeit der Impf- und Testkapazität einerseits und der Inzidenz andererseits. Maßgeblich sind jeweils Inzidenz-Werte einmal unter 50 und zum anderen im Bereich zwischen 50 und 100. Für den Sport gilt ab dem dritten Öffnungsschritt:

  • Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 in einer Region oder einem Bundesland:
    Kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen
  • Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 50 oder sinkt sie stabil unter 100
    Individualsport mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen

Vierter Öffnungsschritt:

  • Wenn sich die Sieben-Tage-Inzidenz nach dem dritten Öffnungsschritt 14 Tage nicht verschlechtert hat und stabil bei unter 50 bleibt:
    Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich
  • Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 50 Neuinfektionen oder sinkt unter 100:
    Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmer über einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest verfügen

Fünfter Öffnungsschritt:

  • Wenn sich die Sieben-Tage-Inzidenz nach dem vierten Öffnungsschritt 14 Tage lang nicht verschlechtert hat und stabil bei unter 50 bleibt:
    Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern im Außenbereich, Kontaktsport in Innenräumen
  • Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 50 oder sinkt sie unter 100, kann das jeweilige Land 14 Tage nach dem vierten Öffnungsschritt weitere Öffnungen vorsehen:
    Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich (ohne Testerfordernis)

Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag jeweils die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft.

Die Nächste Konferenz findet am 22. März statt.

Das Protokoll der Videoschaltkonferenz im Wortlaut

 

+++Update 25.02.2021, 17:00 Uhr+++

Das Land und der Landessportverband haben heute den Solidarpakt IV unterzeichnet. Mit ihm wird der Solidarpakt III um weitere fünf Jahre verlängert und von jährlich rund 87,5 Millionen Euro um jährlich 18 Millionen Euro aufgestockt. „Es freut mich, dass es uns mit dem neuen Solidarpakt gelungen ist, ein sehr gut ausgestattetes Paket für den Sport zu schnüren“, so Sportministerin Eisenmann. Pressemitteilung des Sportministeriums

 

+++Update 23.02.2021, 20:00 Uhr+++

Am gestrigen Montag, den 22.02.2021 fand die 45. Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder statt. Sie empfiehlt den stufenweisen Wiedereinstieg in den Sport (Protokoll):

" Die bisher gewonnenen Erfahrungen im Sportbetrieb unter Pandemiebedingungen und der überaus verantwortungsvolle Umgang der Sportorganisationen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur epidemiologischen Unterbrechung von Übertragungswegen haben gezeigt, dass auch bei Öffnungen das Infektionsgeschehen im Sport unter Kontrolle behalten werden kann."

" Beschluss:

Die Sportministerkonferenz begrüßt die Fortschreibung der durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) entwickelten Leitplanken ausdrücklich und sieht darin eine gute Grundlage im Hinblick auf die Trainings- und Wettkampfausübung in den über 90.000 Sportvereinen in der Corona-Pandemie.

Die Sportministerkonferenz empfiehlt der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sport, wobei die vorgeschlagenen Schritte durch die Länder einzeln oder übergreifend zugelassen werden können. Entsprechend dem Beschluss der SMK vom 8. Februar 2021 können für die Sportausübung von Kindern und Jugendlichen begünstigende Ausnahmen vorgesehen werden.

1. Rückkehr zur organisierten Sportausübung mit Abstand/ohne Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum

2. Rückkehr zur organisierten Sportausübung mit Abstand/ohne Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten gedeckten Sportanlagen

3. Rückkehr zur organisierten Sportausübung ohne Abstand/mit Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum

4. Rückkehr zur organisierten Sportausübung ohne Abstand/mit Kontakt in zunächst an die Infektionslage angepassten Gruppengrößen in öffentlichen und privaten gedeckten Sportanlagen

5. Rückkehr zu den für die jeweiligen Angebote üblichen Gruppengrößen in öffentlichen und privaten gedeckten und ungedeckten Sportanlagen

6. Rückkehr zum Wettkampfbetriebund Sportveranstaltungenmit sukzessiver Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauern"

 

+++Update 14.02.2021, 10:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 13. Februar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 15. Februar 2021 bzw. 22. Februar 2021 in Kraft. Für den Bereich des Breiten- und Vereinssports gibt es nach wie vor keine Perspektiven der Öffnung.

Einigung Solidarpakt Sport: Deutlicher Aufwuchs der Sportförderung

Damit der Sport seine vielfältigen und zunehmenden Aufgaben weiterhin bewältigen kann, wird der zum Jahresende 2021 auslaufende Solidarpakt Sport noch vor der Landtagswahl um weitere fünf Jahre verlängert und das strukturelle Fördervolumen von bisher jährlich rund 87,5 Mio. auf dann rund 105,5 Mio. Euro deutlich aufgestockt. Mit diesen strukturellen Mitteln soll unter anderem das gesamte Handlungsfeld des Leistungssports gefördert und deutlich gestärkt werden. Die Mittel für die Bezuschussung der nebenberuflichen Übungsleiterinnen und Übungsleiter sollen ebenfalls bedarfsgerecht erhöht werden. Zudem wird eine einmalige Förderung für den Bau und die Sanierung des Vereinssportstättenbaus in Höhe von 40 Mio. Euro festgeschrieben. Über die Laufzeit des Solidarpakts Sport IV von 2022 bis 2026 werden dem Sport insgesamt 130 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.

 

+++Update 11.02.2021, 15:00 Uhr+++

Das Kultusministerium hat zur Schulöffnung informiert. Am 22. Februar beginnen in Baden-Württemberg die Grundschulen mit der stufenweisen Öffnung:

  • Es soll ein Wechselbetrieb mit je zwei Klassenstufen pro Woche starten. Zwei Klassenstufen sollen dabei jeweils in die Präsenz kommen, die beiden anderen Klassenstufen lernen von zu Hause aus.
  • lm Präsenzunterricht in möglichst konstanten Gruppen (Kohortenprinzip) haben die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht sowie in Klassenstufe 4 die Vorbereitung auf den Übergang auf die weiterführende Schule Vorrang.
  • Sportunterricht findet nicht statt.

 

Der Badische Fußballverband informiert:

  • Eine reguläre Durchführung der Saison 2020/21 mit Vor- und Rückrunde ist nicht mehr möglich.
  • Für das alternative Vorgehen legt der § 4c der bfv-Spielordnung den Rahmen fest. In den FAQs auf der Website des BAFV sind die Möglichkeiten ausführlich erklärt.
  • Welche Regelung davon zu welchem Zeitpunkt zur Anwendung kommen kann und soll, wird nun im Jugend- und Spielausschuss final festgelegt.
  • Wie schon in der Vergangenheit, wird das weitere Vorgehen anschließend mit den Vereinen besprochen und diskutiert. Am Ende dieses Prozesses steht dann eine Beschlussvorlage für den Verbandsvorstand.

 

+++Update 11.02.2021, 10:00 Uhr+++

Im Protokoll der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder am 10. Februar 2021 heißt es zum Bereich des Sports:

"Um den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen Planungsperspektiven zu geben, arbeiten Bund und Länder weiter an der Entwicklung nächster Schritte der sicheren und gerechten Öffnungsstrategie hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen, von Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe, damit unser Leben wieder mehr Normalität gewinnt. Diese wird von der Arbeitsgruppe auf Ebene des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien vorbereitet."

Sportbetrieb in den Vereinen ist also weiterhin nicht möglich.

Verschiedene Ligen haben den Spielbetrieb eingestellt:

Der Badische Tennisverband hat die Winter-Hallensaison beendet.

Die Handball-Saison 2020/2021 im Badischen Handball-Verband ist ab sofort beendet!
Es wird keinen Auf- oder Absteiger in den Spielklassen des Badischen Handball-Verbands und seiner Untergliederungen geben, d.h., alle Mannschaften verbleiben in der Spielklasse, in der sie in der Saison 2020/2021 gespielt haben.
Im Jugendbereich wird im BHV und in den Bezirken eine sportliche Qualifikation für die Spielklasseneinteilung im Jugendbereich in der Saison 2021/2022 angestrebt.

 

+++Update 23.01.2021, 20:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 23. Januar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 25. Januar 2021 bzw. 27. Januar 2021 in Kraft.

Für den Bereich des Sports gibt es keine Neuerungen.

Im Freien ist weiterhin nur Sport und Bewegung erlaubt. Dabei sind die aktuellen Kontaktbeschränkungen einzuhalten, es dürfen also nur Personen eines Haushalts gemeinsam mit einer weiteren Person spazieren gehen.

Für Sport und Bewegung im öffentlichen Raum gilt die Regelung: Ein Haushalt plus eine weitere Person, die nicht zum Haushalt gehört. Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt (siehe § 9 Absatz 1 Corona-Verordnung). Für Sport auf weitläufigen öffentlichen oder privaten Sportanlagen wie Tennisplätzen, Golfplätzen oder Skiloipen ist dagegen nur entweder alleine, zu Zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts möglich (siehe § 1d Absatz 1 Corona-Verordnung).

 

+++Update 09.01.2021, 10:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 8. Januar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten größtenteils am 11. Januar 2021 in Kraft.

Alle Regelungen finden Sie auf der Seite des Staatsministeriums.

Für den Sport gilt:

Sport entweder alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts im öffentlichen Raum sowie auf öffentlichen oder privaten weitläufigen Sportanlagen oder -stätten im Freien erlaubt.

Alle weiteren öffentlichen und privaten Sportstätten sind für den Publikumsverkehr geschlossen:
- Fitnessstudios aller Art
- Schwimm- und Spaßbäder
- Skilifte und Gondeln
- Tanz- und Balettschulen
- Thermen und Saunen
- Vereinssportstätten
- Wettkampf-, Mannschafts- und Kontaktsportstätten
- Yogastudios

Für Schulsport und Studienbetrieb dürfen die Einrichtungen geöffnet werden.

Weitläufige Anlagen im Freien geöffnet:
- Golfplätze
- Hundesportplätze
- Reitanlagen
- Tennisplätze
- Modellflugplätze

Die Benutzung der Umkleiden oder Aufenthaltsräume ist nicht gestattet.

Training und Veranstaltungen des Spitzen- oder Profisports ist ohne Zuschauer*innen erlaubt.

 

+++Update 05.01.2021, 22:00 Uhr+++

Der Lockdown ist bis (zunächst) 31. Januar 2021 verlängert und verschärft. Ministerpräsident Winfried Kretschmann informierte im Rahmen eines Pressestatements über die in der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin getroffenen Vereinbarungen. Die Details für die Umsetzung in Baden-Württemberg werden nun innerhalb der Landesregierung abgestimmt. Sobald diese feststehen, informieren wir hier wie gewohnt.

 

MELDUNGEN AUS 2020

+++Update 12.12.2020, 08:00 Uhr+++

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am Samstag, den 12. Dezember 2020 in Kraft:

Insbesondere sind in der neuen Verordnung landesweite Ausgangsbeschränkungen erlassen. Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist nur aus triftigen Gründen erlaubt. Als triftiger Grund zählt in der Zeit von 5 bis 20 Uhr Sport und Bewegung an der frischen Luft ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im selben Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts.

Fragen zu den geltenden Regelungen beantwortet das Staatsministerum in seinen FAQs

 

+++Update 07.12.2020, 20:00 Uhr+++

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hatte am 04.12.2020 eine Hotspotstrategie erlassen für Städte mit einer Inzidenz über 200. Bereits seit dem 15.11.2020 liegt die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim ununterbrochen über dem Wert von 200, so dass nun die Allgemeinverfügung der Stadt  nochmals angepasst werden musste. Für den Bereich des Sports ergeben sich keine Veränderungen gegenüber dem 04.12.2020 (siehe unten):

Öffentliche und private Sportstätten, Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder werden abweichend von der Corona-Verordnung auch für den Schulsport, Studienbetrieb sowie Freizeit-und Individualsport geschlossen.

 

+++Update 07.12.2020, 10:00 Uhr+++

Am 5. Dezember fand die Mitgliederversammlung des DOSB statt: In seinem Rückblick auf das Jahr 2020 stellte Präsident Alfons Hörmann die qualitativen Schäden, die die Corona-Pandemie bewirkt, wie den drohenden Verlust von Mitgliedern und Ehrenamtlichen in den Sportvereinen und eine zunehmende Form von Bewegungslosigkeit und sozialer Distanz dar.  

Zum Ende des kommenden Jahres, stellte Hörmann fest, gehe die Hälfte der Mitgliedsorganisationen von einer Gefährdung ihrer Existenz aus. Sollte vollumfänglicher Sportbetrieb weit in das Jahr 2021 oder sogar noch länger nicht möglich sein, rechnet Hörmann damit, dass die Schäden wachsen werden. „Die Vielfalt von Sportdeutschland leidet“, sagt er. 90 Prozent der Verbände erwarteten, dass sie ihre Angebotspalette bis hinunter zu den Vereinen deutlich einschränken müssen. Sie rechnen damit, dass die Zahl ihrer Mitglieder zurückgehen wird und dass sie weniger Teams und Athletinnen und Athleten für Wettkämpfe melden können. Und schon die Hälfte der Verbände beobachtet, dass vielen ehrenamtlich Engagierten Kraft und Motivation fehle, weiterzumachen.  

Auf die Herausforderungen der Krise hat Sportdeutschland nach Ansicht des DOSB-Präsidenten schnelle und überzeugende Antworten gefunden und die eigene Handlungssicherheit gestärkt. „Wir alle gemeinsam haben dabei ein hohes Maß an Disziplin gezeigt. Wir haben Regeln gelebt und über Monate hinweg bewiesen, dass Sport verantwortungsbewusst organisiert und durchgeführt werden kann. Gemeinschaftlich haben wir damit erreicht, dass der Sport kein wesentlcher Infektionstreiber ist“, betonte Hörmann.

 

+++Update 04.12.2020, 20:00 Uhr+++

Die Landesregierung hat unter anderem in Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 25. November 2020 weitergehende Regelungen, insbesondere für sogenannte Hotspots beschlossen. Bei besonders extremen Infektionslagen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und diffusem Infektionsgeschehen sind die in der aktuellen Corona-Verordnung geregelten, umfassenden allgemeinen Maßnahmen nochmals zu erweitern, um kurzfristig eine deutliche Absenkung des Infektionsgeschehens zu erreichen. Dies erfolgt kurzfristig durch den Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration zur Hotspotstrategie vom 4. Dezember 2020 (PDF).

Folgende über die derzeit geltende CoronaVO hinausgehenden verschärfenden Regelungen sind im Falle des Überschreitens der 200/100.000 Einwohnerschwelle in einer entsprechenden Allgemeinverfügung umzusetzen:

Öffentliche und private Sportstätten, Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder werden abweichend von der Corona-Verordnung auch für den Schulsport, Studienbetrieb sowie Freizeit-und Individualsport geschlossen.

 

+++Update 03.12.2020, 18:00 Uhr+++

Die Stadt Mannheim reagiert mit eigenen Maßnahmen auf die anhaltend hohen Corona-Zahlen: Ab Freitag, den 04.12.2020 wird es eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens geben. Sporthallen werden nun auch für den Schulsport geschlossen. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis einschließlich 14. Dezember 2020.

 

+++Update 02.12.2020, 21:00 Uhr+++

Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 10. Januar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer bei ihren Beratungen beschlossen. "Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist", sagte Merkel. tagesschau

 

+++Update 02.12.2020, 13:00 Uhr+++

Die seit 1. Dezember gültige "Corona-Verordnung Absonderung" regelt Dauer und Bedingungen für eine Absonderung von mit dem Virus SARS-CoV-2 infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Haushaltsangehörigen.

 

+++Update 30.11.2020, 16:30 Uhr+++

Das Staatsministerium informiert auf seiner Website über die ab 1.12.2020 gültige neue Corona-Verordnung Baden-Württemberg: Es erfolgen keine Veränderungen für den Bereich des Sports. Nach wie vor gilt: Freizeit- und Amateurindividualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts auf ausschließlich zu diesem Zweck geöffneten öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen-und Profisport ist erlaubt, alles andere untersagt.

Die Deutschen Ski- und Snowboardverbände sprechen sich in einem offenen Brief an politische Entscheidungsträger*innen gegen ein europaweites Skiverbot aus.

Der Bundeshaushalt sendet positive Signale:  In schwierigen Zeiten haben die Haushaltspolitiker im Rahmen der Beratungen des Bundeshaushalts 2021 wertvolle Beschlüsse für den Erhalt der Vielfalt von Sportdeutschland getroffen, wie bspw. für den Bereich des Sportstättenbaus. Das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, von dem maßgeblich die Sportstätteninfrastruktur profitiert, wurde nochmals erhöht und hat für die Förderrunde ab Februar/März 2021 nun ein Volumen in Höhe von 600 Mio €. Zudem wurde das Programm „Investitionsplan Sportstätten“ um 110 Mio. € ausgebaut.

 

+++Update 26.11.2020, 11:30 Uhr+++

Das Staatsministerium informiert auf seiner Website über die anstehenden Änderungen. Für den Bereich des Sports gibt es keine positiven Nachrichten, die bisherigen Maßnahmen des Lockdown bleiben bestehen.

Alle Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben. Auch alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen, insbesondere touristische Reisen auch ins Ausland unter anderem in Hinblick auf die Skisaison sind zu vermeiden.

 

+++Update 18.11.2020, 16:30 Uhr+++

Die Deutsche Sportjugend (dsj) hat gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen – den 16 Landessportjugenden sowie den 53 Jugendorganisationen der Spitzenverbände und der 10 Verbände mit besonderen Aufgaben – eine Diskussionsgrundlage für ein stufenweises Vorgehen zum Umgang mit dem Kinder- und Jugendsport während der Corona-Pandemie erarbeitet, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters Rechnung zu tragen. Ziel ist es, mit einem Vier-Stufen-Plan für den Kinder- und Jugendsport möglichst einheitliche Regelungen im Bundesgebiet zu finden, um Vereinsangebote im Fall von bleibenden oder erneut notwendigen Kontaktbeschränkungen, auch unter Nutzung öffentlicher Sportstätten, aufgrund der Corona-Pandemie differenziert zu ermöglichen. Dabei sind die Vorgaben des Infektionsschutzes und die erforderlichen Hygienemaßnahmen im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Risiken selbstverständlich zwingend zu berücksichtigen.

 

+++Update 17.11.2020, 20:00 Uhr+++

Der Deutsche Turner-Bund und seine Landesturnverbände haben auf der Hauptausschuss-Sitzung am Samstag (14.11.2020) eine gemeinsame Erklärung zur aktuellen Pandemie-Situation in den Turn- und Sportvereinen abgegeben, verbunden mit einer klaren Forderung an die Politik. Demnach akzeptiert der Gesamt-Verband den Beschluss von Bund und Ländern vom 28. Oktober 2020 zur Bekämpfung des Corona-Virus grundsätzlich, setzt sich aber für eine differenzierte Betrachtung der Vereinsangebote und für eine pandemieangepasste, modulare Öffnung der Sporträume ein.

„Wir wollen und müssen unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und sehen die Pandemie-Bekämpfung als oberstes Ziel an. Der Sport kann und soll hierzu seinen Teil beitragen. Wir sind davon überzeugt und haben gute Argumente dafür, dass dies am besten zu leisten ist, wenn angepasste Bewegungsangebote in unseren Vereinen möglich sind und unsere Vereinsangebote nicht komplett eingestellt werden“, erklärte DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl.

 

+++Update 16.11.2020, 19:45 Uhr+++

Pressekonferenz nach den Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder:

Rechtsänderungen wird es mit dem heutigen Tag nicht geben, diese sind im Nachgang zu der neuerlichen Besprechung am kommenden Montag (23.11.2020) zu erwarten. Dann sollen auch Ausblicke bis zum Jahresende gegeben werden. Es wird sich dann um sehr viel länger dauernde und weiter gehende Beschlüsse handeln. Oberste Priorität hat nach wie vor, Kontakte so weit als irgend möglich zu beschränken. Lockerungen gibt es im Laufe des November nicht.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann appelliert an die Bürger in Baden-Württemberg - den Stream sowie eine Zusammenfassung seiner Rede gibt auf der Seite des Staatsministeriums.

 

+++Update 13.11.2020, 17:00 Uhr+++

Um der Bevölkerung erweiterte Möglichkeiten zu bieten, Ihren Bewegungsdrang auszuüben und die Spazierwege zu entlasten, werden die drei öffentlich zugänglichen Sportanlagen der Stadt Mannheim, Unterer Luisenpark, Schlossgarten und 48 er Platz wieder unter den gegebenen Möglichkeiten der Landesverordnung geöffnet.
Ab sofort ist die Nutzung der Sportanlagen gemäß der aktuell gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg für den Freizeit- und Amateurindividualsportler allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushaltes möglich.
Im Unteren Luisenpark und der Sportanlage Schlossgarten wird die zusätzliche Beleuchtung den Laufbahnen täglich von 6.00 -22.00 aktiviert. Die Verwaltung appelliert an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger - diesem Appell schließen wir uns an!

Nachzulesen auf der Website der Stadt Mannheim

 

+++Update 11.11.2020, 15:00 Uhr+++

Appell: Vereinssport schnellstmöglich wieder zulassen!

Sport und Bewegung leisten einen wichtigen Beitrag zu physischer und psychosozialer Gesundheit der Menschen. Ein starkes und stabiles Immunsystem ist unsere beste Prophylaxe gegen Krankheiten und Ansteckungen. Unsere Sportvereine, die Sportverbände und Landessportbünde in Deutschland sind in der Lage, zahlreiche Sportangebote zu unterbreiten, die auch bei hohen Inzidenzwerten verantwortbar sind, um die o.g. positiven Effekte zu erzielen und damit die Pandemiebekämpfung zu unterstützen.
Elementar ist im Besonderen der Sport für Kinder- und Jugendliche innerhalb und außerhalb der Schule. Hier wirkt Bewegung nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch lernfördernd. Sport und Bewegung sind wichtiger Bestandteil der Bildung.

Sporttreiben verstehen wir deshalb nicht als Teil des Problems, sondern als Teil der Lösung der Pandemiebekämpfung.

Den kompletten Brief der Präsident*innen der Landessportbünde und DOSB-Präsident Alfons Hörmann an die Ministerpräsidenten und Regierenden Bürgermeister finden Sie auf der Webseite des DOSB.

 

+++Update 04.11.2020, 14:00 Uhr+++

Das Kultusministerium hat seine FAQs zum Themenfeld "Sport im Monat November" aktualisiert. Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier. Beantwortet werden folgende Fragen:

  • Was ist Freizeit- und Individualsport im Sinne des § 1 a der Corona-Verordnung?  
  • Darf in öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, einschließlich Fitnessstudios, Yogastudios, Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen, Sport getrieben werden?  
  • Macht es einen Unterschied, ob die Freizeit- und Individualsportaktivität in der Halle oder im Freien stattfindet?
  • Können Stadien, Eislaufhallen, Bolzplätze, Freisportanlagen, Schwimmbäder und Schwimmhallen u. a. externe Sporteinrichtungen für den Schulsport weiter genutzt werden?
  • Welche Sportlerinnen und Sportler betreiben Spitzen- und Profissport?
  • Warum ist kein Kinder- und Jugendtraining gestattet?
  • Ist Personal Training möglich?
  • Dürfen Rehabilitationssportkurse stattfinden?
  • Dürfen Schwimmkurse stattfinden?
  • Dürfen Sportangebote in andere Räumlichkeiten verlagert werden?
  • Dürfen Sportboothäfen und Sportflugplätze weiterhin betrieben werden?
  • Dürfen Vereinssitzungen stattfinden?

 

+++Update 03.11.2020, 18:00 Uhr+++

Der Badische Sportbund Nord unterstützt seine Mitgliedsorganisiationen selbstverständlich auch in dieser sehr herausfordernden Situation und hat alle gegenwärtig zu berücksichtigenden relevanten Aspekte im Vereinssportbetrieb in diesem Dokument zusammengefasst.

 

+++Update 01.11.2020, 21:00 Uhr+++

Statement des LSVBW: Neue Corona-Verordnung ist zu kurz gesprungen

Es ist wichtig, schnellstmöglich eine Lösung für die vielen Menschen in unserer Gesellschaft zu finden, die vor dem Hintergrund der psychischen und physischen Gesundheit auf sportliche Aktivität angewiesen sind. Der LSVBW fordert die Kommunen als Träger der Sportstätten eindringlich auf, den Sportlern den Zugang zu ermöglichen. „Es ist enorm wichtig, dass gerade jetzt in dieser schwierigen Phase Kommunen die Sportinfrastruktur zur Verfügung stellen. Nichts wäre verheerender als eine Öffnung des Sportbetriebes bei geschlossenen Sportstätten. Hier gilt es mit Verbänden und Vereinen vertretbare Lösungen zu erarbeiten“ so Elvira Menzer-Haasis, Präsidentin des LSVBW.
Der LSVBW fordert weiterhin eine zeitnahe Wiedereröffnung des eingeschränkten Sportbetriebes zur Gesundheitsförderung und -erhaltung der Gesellschaft. Eine Öffnung des organisierten Sports ist gerade jetzt im Herbst und Winter notwendig, um nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern allen Menschen – insbesondere auch den Senioren – in Baden-Württemberg den Zugang Vereinssport zu ermöglichen.

 

+++Update 01.11.2020, 14:30 Uhr+++

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Verschärfung der Regelungen der Corona-Verordnung ab dem 2. November auf der Seite des Staatsministeriums:

Öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten einschließlich anderer Einrichtungen wie Fitnessstudios, Yogastudios und Tanzschulen müssen schließen. Ausgenommen ist die Nutzung für den Spitzen- und Profisport, dienstliche Zwecke (etwa Polizei und Feuerwehren) sowie der Schulsport und Studienbetrieb (Hochschulen).

Bolzplätze dürfen nur für den Freizeit- und Amateurindividualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts genutzt werden.

Öffentliche und private Sportanlagen oder Sportstätten können zudem im Freizeit- und Amateurindividualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts genutzt werden.

Als Sportanlagen und Sportstätten, einschließlich Fitnessstudios, Yogastudios, Tanzschulen, und ähnliche Einrichtungen gelten auch Räume die kurzfristig für diese Zwecke genutzt werden. Ein Yogakurs zum Beispiel darf also nicht einfach in eine andere Räumlichkeit außerhalb des Yogastudios verlegt werden. Daher sind entsprechende Kurse an Volkshochschulen und anderen Bildungseinrichtungen (mit Ausnahme von allgemeinbildenden Schulen und Hochschulen zum Studienbetrieb) nicht erlaubt.

Weitläufige Anlagen wie Golfplätze, Reitanlagen oder auch Tennisplatzanlagen dürfen auch von mehreren individualsportlich aktiven Personen unter Einhaltung der Abstandsregeln genutzt werden. Voraussetzung für die Nutzung der Toiletten, Umkleiden und Duschen ist, dass sie nicht geteilt werden und Personen, die nicht gemeinsam sportlich aktiv sind, sich nicht begegnen.

Schwangerschafts- und Geburtsvorbereitungskurse können stattfinden. Auch weiterhin erlaubt ist der Reha-Sport.

Training und Wettkämpfe im Profisport dürfen nur noch ohne Zuschauer unter Einhaltung der strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden.

Profi- und Spitzensportler sind Sportlerinnen und Sportler, die einen Arbeitsvertrag haben, der sie zu einer sportlichen Leistung gegen ein Entgelt verpflichtet und dieses überwiegend zur Sicherung des Lebensunterhalts dient. Es sind Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten sowie paralympische Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten, selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Sportlerinnen und Sportler (Vollzeittätigkeit), Mannschaften, die in länderübergreifenden Ligen spielen, der 1. bis 3. Bundesligen aller Sportarten, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und -sportler ohne Bundeskaderstatus, sowie professionelle Balletttänzerinnen und -tänzer.

 

+++Update 01.11.2020, 13:15 Uhr+++

Mit Beschluss vom 1. November 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 2. November 2020 in Kraft.

Wichtig im Blick auf den Sport:
§1a (3) Sonstige Veranstaltungen nach § 10 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2, die der Unterhaltung dienen, insbesondere Veranstaltungen der Breitenkultur und Tanzveranstaltungen, einschließlich Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben, sind unabhängig von der Teilnehmerzahl untersagt. Spitzen- und Profisportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden. § 10 Absatz 4 bleibt unberührt.

(6) Der Betrieb folgender Einrichtungen wird für den Publikumsverkehr untersagt

7.  öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten, einschließlich Fitnessstudios, Yogastudios, Tanzschulen, und ähnliche Einrichtungen sowie Bolzplätze, mit Ausnahme einer Nutzung für den Freizeit- und Amateurindividualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts, zu dienstlichen Zwecken, für den Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- und Profisport,
8. Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang, mit Ausnahme einer Nutzung für den Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- und Profisport,
9. Saunen

 

+++Update 29.10.2020, 07:00 Uhr+++

Landessportverband Baden-Württemberg e. V. enttäuscht über Entscheidung der Politik

Nachdem Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Austausch mit der Ministerpräsidentenkonferenz die weitreichenden Entscheidungen zu einem infektionsbedingten Lockdown getroffen hat, zeigt sich der Landessportverband Baden-Württemberg e. V. über die fehlende Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation im laufenden Sportbetrieb enttäuscht. Lesen Sie mehr.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann: "Leider berücksichtigt der generelle Lockdown nicht die vielfältigen und erfolgreichen Aktivitäten des Sports, der durch ein hohes Maß an Disziplin und mit der konsequenten Umsetzung von Hygiene-Konzepten erreicht hat, dass der Sport nachweislich kein Infektionstreiber ist." Weiterlesen beim DOSB

 

+++Update 28.10.2020, 19:30 Uhr+++

Der Bund und die Länder haben sich heute auf weitere strenge Einschnitte geeinigt.

Eine Übersicht über die Regelungen, die ab Montag, den 2.11.2020 gelten werden, gibt das Staatsministerium.

Für den Sport bedeutet dies, dass Sport- und Freizeiteinrichtungen schließen müssen. Dazu zählen:

  • Anbieter von Freizeitaktivitäten drinnen und draußen, etwa Indoor-Spielplätze, Escape Rooms, Laser-Tags etc.
  • Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen. Davon ausgenommen ist der Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.
  • Profisportsveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.
  • Schwimm- und Spaßbädern, Thermen und Saunen
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt

Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020 Protokoll

 

+++Update 23.10.2020, 17:00 Uhr+++

BSB-Präsident Martin Lenz: „Dass die aktualisierte Verordnung den Sportbetrieb unverändert zulässt, ist ein überaus wertschätzendes Zeichen der Politik an das großartige Engagement in unseren Vereinen, Sportkreisen und Fachverbänden. Es zeigt, dass an den vielzähligen Orten, an denen unser Sport stattfindet, sehr verantwortungsvoll vorgegangen wird. Mein großer Dank gilt hier den unzähligen Ehrenamtlichen, ohne die der Sportbetrieb insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten undenkbar wäre. Gleichzeitig ist es immens wichtig, in den gemeinsamen Bemühungen nicht nachzulassen und zum Schutz eines jeden Einzelnen und unserer Gesellschaft weiterhin mit der erforderlichen Weitsicht zu agieren.

 

+++Update 23.10.2020, 13:00 Uhr+++

Rechtssicherheit für Sportvereine  Pressemitteilung des Sportministeriums:
Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Sport als Ausgleich zum Alltag in Pandemiezeiten ist wichtig für Körper, Geist und Seele. Unsere Sportverbände und Sportvereine haben ausgeklügelte Hygienekonzepte ausgearbeitet, um dem wichtigen Anliegen des Infektionsschutzes gerecht zu werden und den Trainings- und Spielbetrieb anbieten zu können. Die Gruppengröße von 20 Personen hat sich in den vergangenen Monaten bewährt.

Das Kultusministerium Baden-Württemberg weist also in der ab heute gültigen, leicht überarbeiteten Fassung der Coronaverordnung Sport wieder eine Teilnehmerzahl von maximal 20 Personen im Trainings- und Übungsbetrieb aus. Diese Gruppengröße gilt trotz Pandemiestufe 3. Der bisherige Querverweis zu Ansammlungen in der Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg (derzeit max. 10 Personen) wurde entfernt. Da die Angebote von Sportvereinen einen festen Beginn und ein festes Ende haben und auf Basis eines Hygienekonzepts und unter strengen Auflagen stattfinden, handelt es sich hierbei rechtlich betrachtet nicht um Ansammlungen, sondern um Veranstaltungen.

Die bisher gültigen Ausnahmeregelungen für höhere Teilnehmerzahlen haben weiterhin Bestand. Ebenso die Vorgaben zu Hygienekonzept, Erhebung der Teilnehmerdaten und Zutrittsverbot für Personen, die ggf. Covid-19-infiziert sein könnten.

 

+++Update 23.10.2020, 00:00 Uhr+++

Die Verordnung über die Sportausübung (Corona-Verordnung Sport – CoronaVO Sport) vom 22. Oktober 2020 wurde notverkündet und tritt ab 23. Oktober 2020 in Kraft. Das Sportministerium veröffentlichte die gültige Fassung.

Zur Gruppengröße:

§3 (1) Für die Durchführung eines Trainings- und Übungsbetriebs gelten neben den Maßgaben des § 2 zusätzlich die Maßgaben der Absätze 2 bis 4; die Personenzahl ist auf zwanzig begrenzt. Die in Satz 1 genannte Personenzahl gilt ausnahmsweise nicht für Trainings- und Übungssituationen, 

  1. bei denen durch Beibehaltung eines individuellen Standorts oder durch eine entsprechende Platzierung der Trainings- und Übungsgeräte der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgängig eingehalten werden kann;
  2. für deren Durchführung eine Personenzahl zwingend erforderlich ist, die größer ist als die in Satz 1 genannte Personenzahl.

Zur Zuschauerzahl:

§4 (3) Untersagt sind Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe mit insgesamt über 500 Sportlerinnen und Sportlern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern. Bei der Bemessung der Zuschauerzahl bleiben die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden an der Veranstaltung wie Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Schieds- und Kampfrichterinnen und -richter sowie weiteres Funktionspersonal außer Betracht. Unter den Zuschauerinnen und Zuschauern ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, sofern nicht § 2 Absatz 2 in Verbindung mit § 9 CoronaVO etwas anderes zulässt.

Darüber hinaus wichtig:

  • Hygienekonzept muss vorliegen
  • Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen muss eingehalten werden; davon ausgenommen sind für das Training oder die Übungseinheit übliche Trainings- und Übungssituationen
  • möglichst feste Trainingsgruppen und -paare bilden

 

+++Update 21.10.2020, 11:00 Uhr+++

Der LSV-BW teilt auf seiner Website mit: "Seit 19. Oktober 2020 gilt die neue Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg. Durch die Änderungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie entstanden im Sport in Baden-Württemberg einige Rückfragen bezüglich der Auslegung dieser neuen Verordnung. Für den Trainings- und Übungsbetrieb sowie die Durchführung von Sportwettbewerben und -wettkämpfen bleibt die Corona-Verordnung Sport maßgebend."

Die Grafik des Staatsministeriums zur Pandemiestufe 3 sagt: "zunächst keine Änderungen für Sportvereine"!

Detailfragen sind noch zu klären! Der Landessportverband Baden-Württemberg ist hierzu im Austausch mit der Landesregierung und den zuständigen Ministerien in Baden-Württemberg. Einer der Kernpunkte ist die zulässige Gruppengröße für Ansammlungen. Seit Inkraftreten der neuen Corona-Verordnung ist diese auf maximal 10 Personen begrenzt, zuvor waren 20 Personen erlaubt. Ob diese Einschränkung analog auf den Sport  bzw. Sportgruppen übertragen wird, ist derzeit in Klärung innerhalb der Ministerien. Unverändert Bestand haben darüber hinaus die weiteren Regelungen bezüglich des Mindestabstands oder der Dokumentationspflicht wie in der aktuellen Corona-Verordnung Sport (insbesondere §§ 2 und 3) dargestellt.

 

+++Update 20.10.2020, 09:00 Uhr+++

Seit dem 19. Oktober gilt in Baden-Württemberg die 3. Pandemiestufe. Daher wurde die Corona-Verordnung des Landes zur Eindämmung der zunehmenden Infektionszahlen angepasst.

Gegenwärtig finden mit Hochdruck Abstimmungen innerhalb der Ministerien zu den Auswirkungen für den Sport und Soziales statt. Der BSB Nord steht hierzu gemeinsam mit seinen Sportbundpartnern und dem LSVBW in engem Austausch mit der Politik.

Innerhalb der nächsten 1-2 Tage (20./21.10.) sind Entscheidungen angekündigt. Sobald diese vorliegen, wird der Badische Sportbund Nord selbstverständlich umgehend darüber informieren und seine Checkliste für den Sportbetrieb entsprechend aktualisieren. Für rechtsverbindliche Auskünfte in der Zwischenzeit wenden Sie sich bitte an die lokalen/kommunalen Ordnungsämter. Bitte beachten Sie darüber hinaus ggf. geltende spezifische Vorgaben von Städten und Landkreisen.

 

+++Update 19.10.2020, 12:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 18. Oktober 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 19. Oktober 2020 in Kraft.

  • Die wesentlichen Änderungen:
    • Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen, wie Fußgängerzonen oder Marktplätzen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. (§ 3 Absatz 1 Nr. 11 und 12 sowie Absatz 2 Nr. 9 und 10).
    • Ansammlungen werden auf zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt. (§ 9 Absatz 1 und Absatz 2 Nr. 3).
    • Das private Zusammentreffen von Personen wird auf maximal zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt. (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2).
    • Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt. (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2).

 

+++Update 15.10.2020, 21:30 Uhr+++

Die Stadt Mannheim hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die Regelungen zur Personenzahl bei Feiern und Veranstaltungen enthält sowie die Maskenpflicht auf bestimmte Bereiche ausweitet.
Aktuelle Rechtsvorschriften das Stadt Mannheim im Überblick

 

+++Update 15.10.2020, 11:00 Uhr+++

Bundeskanzlerin Merkel hat sich mit den Regierungschefs der Länder zur Corona-Lage beraten. "Wir müssen die Zahl der Kontakte da reduzieren, wo die Infektionszahlen hoch sind, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten", sagte die Kanzlerin. Bund und Länder seien mit ihrem Beschluss einen wichtigen Schritt gegangen. Den Beschluss von Bund und Ländern sowie ein Video-Statement der Bundeskanzlerin gibt es auf der Website der Bundesregierung.

 

+++Update 14.10.2020, 14:00 Uhr+++

Gemeinsamer Appell an die Sportverbände im Land: Kultusministerin Susanne Eisenmann und Gesundheitsminister Manne Lucha appellieren an die Sportlerinnen und Sportler im Land, weiterhin vorsichtig zu sein und sich an die Corona-Regeln zu halten – gerade auch unmittelbar nach dem Sport.

 

+++Update 12.10.2020, 20:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 9. Oktober 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 12. Oktober 2020 in Kraft.

Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über die Sportausübung (Corona-Verordnung Sport) gültig seit 9. Oktober 2020

 

+++Update 12.10.2020, 10:00 Uhr+++

Zukunft des Vereinssports sichern und weiterentwickeln - Sport im Zeichen der Corona-Pandemie! Die Konferenz der 16 Landessportbünde hat sich in ihrer digitalen Herbsttagung in München gemeinsam mit Präsidium und Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) intensiv mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie beschäftigt.
Vollständige Erklärung der LSB-Konferenz und des DOSB zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

 

+++Update 11.10.2020, 08:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 6. Oktober 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 11. Oktober 2020 in Kraft.

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über die Sportausübung (Corona-Verordnung Sport – CoronaVO Sport) wurde durch öffentliche Bekanntmachung der beiden Ressorts notverkündet gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes. Sie trat am Tag nach ihrer Verkündung, also am 9. Oktober 2020, in Kraft.

 

+++Update 26.09.2020, 08:00 Uhr+++

Zum 30. September gibt es weitere Änderungen in der Corona-Verordnung. Die Verkündung im Gesetzblatt Baden-Württemberg wird voraussichtlich am 29. September 2020 erwartet. Die Vorabveröffentlichung der Verordnung auf der Webseite des Landes Baden-Württemberg dient der Information und Vorbereitung.

 

+++Update 18.09.2020, 19:00 Uhr+++

Die neue Corona-Verordnung Sport wurde am 18. September 2020 vom Kultus- und Gesundheitsministerium des Landes notverkündet. Sie tritt ab Samstag, 19. September 2020, in Kraft!

 

+++Update 06.09.2020, 09:00 Uhr+++

Das Kultusministerium hat Hinweise zur Durchführung des Sportunterrichts und außerschulische Sportveranstaltungen herausgegeben, die ab 14.09.2020 gelten.

 

+++Update 05.09.2020, 18:00 Uhr+++

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport regelt die Sportausübung in Baden-Württemberg. Sie gilt ab dem 14. September und ersetzt ab diesem Zeitpunkt die bisherigen separaten Verordnungen Sportstätten, Sportwettkämpfe sowie Profi- und Spitzensport.

In den vergangenen Tagen wurden bereits einige Sportveranstaltungen unter angepassten Bedingungen durchgeführt. Dabei wurden auch Zuschauer unter bestimmten Auflagen wieder zugelassen. Im Zuge der erneuten Zulassung eines Zuschauerbetriebes kommt es bei der Auslegung der aktuell geltenden Corona-Verordnung zu Missverständnissen. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg seine Regelungen für die Zulassung von Zuschauern zu Sportwettkämpfen noch einmal klarifiziert: Eine Blockbildung von bis zu zwanzig Personen unter den Zuschauern ist nicht zulässig. Wie in einem Brief des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg am 2. September 2020 mitgeteilt wird, ist eine Bündelung von bis zu 20 Personen ohne einen Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zulässig!

 

+++Update 27.08.2020, 17:30 Uhr+++

Treffen der Kanzlerin mit den Länderchefs am heutigen Donnerstag: Worauf haben sie sich sich in Bezug auf den Sport geeinigt?

Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, werden bis mindestens Ende Dezember 2020 nicht stattfinden. Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen wird eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien eingesetzt, die bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen soll.

Damit haben sich die Hoffnungen des Sports auf eine Zuschauer-Rückkehr in die Sportstätten zerschlagen. Der Profisport in Deutschland wird bis mindestens Ende Oktober weitgehend ohne Besucher auskommen müssen. Die Entscheidung wird neben dem Fußball auch die Spitzenvereine im Handball, Basketball und Eishockey sowie weitere stark von Zuschauer-Einnahmen abhängige Sportarten empfindlich treffen.

 

+++Update 04.07.2020, 08:00 Uhr+++

Vorzeitige Auszahlung der Übungsleiterzuschüsse als zusätzliche Hilfe für die Sportvereine: Der Landessportverband Baden-Württemberg hat mit der Sportministerin verhandelt und schließlich vereinbart, die Zuschüsse für Übungsleiter für die Monate Januar bis einschließlich Juni 2020 als erste Tranche ohne Prüfung schnellstmöglich auszubezahlen.

 

+++Update 01.07.2020, 20:00 Uhr+++

Das Sportministerium hat auf seiner Website die FAQs zur Corona-Verordnung Sport ergänzt! Dort sind nun auch Interpretationshilfen zu den Gruppengrößen hinterlegt: Bei Sportangeboten mit festen Plätzen kann die Gruppengröße von 20 überschritten werden, wenn das Abstandsgebot von 1,50 m eingehalten wird!

 

+++Update 30.06.2020, 20:00 Uhr+++

Der Badische Sportbund Nord hat seine Infoseite zur Corona-Krise überarbeitet. Unter anderem findet sich dort auch die aktualisierte Checkliste für Vereinsvorstände und Verantwortliche, insbesondere bzgl. einzuhaltender Hygienemaßnahmen - alles gültig ab 1. Juli 2020.

Verordnung Sport

Verordnung Bäder und Saunen

 

+++Update 25.06.2020, 19:30 Uhr+++

Die neue Corona-Verordnung für den Sport ist da und bringt Lockerungen! Sie ersetzt alle bisherigen Verordnungen zu Sportstätten, Sportwettkämpfen, Profi- und Spitzensport.

Was ist neu?

In Gruppen bis zu 20 Personen können die für das Training oder die Übungseinheit üblichen Sport-, Spiel- oder Übungssituationen ohne die Einhaltung des ansonsten erforderlichen Mindestabstands durchgeführt werden.

In Sportarten, in denen durchgängig oder über einen längeren Zeitraum ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist (z. B. Ringen und Paartanz), sind jedoch möglichst feste Trainings- oder Übungspaare zu bilden.

Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe sind – auch im Breitensport – in allen Sportarten wieder zulässig.

Untersagt sind
- bis einschließlich 31. Juli Veranstaltungen mit über 100 Sportlerinnen und Sportlern und über 100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer kann unter bestimmten Bedingungen auf 250 erhöht werden (siehe CoronaVO Sport § 4 Abs. 3)
- vom 1. August bis einschließlich 31. Oktober 2020 Veranstaltungen mit insgesamt 500 Sportlerinnen und Sportlern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern (die zahlenmäßige Aufteilung zwischen Sportlerinnen und Sportlern und Zuschauerinnen und Zuschauern ist dem Veranstalter freigestellt).

Umkleiden und Duschen dürfen wieder benutzt werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzerinnen und Nutzern eingehalten werden kann. Der Aufenthalt ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

Die bisherigen Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten sind weiterhin einzuhalten.

Verordnung
Pressemitteilung des Sportministeriums

 

+++Update 25.06.2020, 15:00 Uhr+++

Die Lenkungsgruppe „SARS-CoV-2 (Coronavirus)“ organisiert die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Sie ist die Schnittstelle zwischen Bund, Ländern und Kommunen in Baden-Württemberg und kann schnell auf eine sich ändernde Lage reagieren. Bei der Lenkungsgruppe laufen alle Fäden der Landesverwaltung zusammen. Für den Bereich des Sports hat die Lenkungsgruppe wie folgt beschlossen (Quelle):

Sport: Künftig gelten vereinfachte Regeln für den Sport. Von der 1,5-Meter-Abstandsregel kann im organisierten Trainings- und Übungsbetrieb abgewichen werden, sofern es für das jeweilige Training kurzfristig erforderlich ist. Bei andauerndem Körperkontakt sind feste Trainings- und Übungspaare zu bilden, etwa bei Kampfsportarten. Die maximale Gruppengröße für den Trainings- und Übungsbetrieb liegt bei 20 Personen. Weiterhin zwingend zu beachten sind die Hygienevorschriften und die Dokumentationspflichten. Ab dem 1. Juli sollen auch im Breitensport Wettkämpfe mit Körperkontakt möglich sein. Dabei dürfen maximal 100 Sportler teilnehmen und maximal 100 Zuschauer. Bei fester Sitzordnung und im Vorhinein festgelegtem Veranstaltungsprogramm sind maximal 250 Zuschauer zulässig. Diese Regel soll bis Ende Juli gelten, ab August dürfen dann bis zu 500 Sportler teilnehmen und bis zu 500 Zuschauer dabei sein.

Bäder und Saunen:  Die Verordnung regelt sowohl den Betrieb von Schwimm- und Hallenbädern, Thermal- und Spaßbädern sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang als auch den Betrieb von Saunen. Neben der Anzahl der zugelassenen Personen oder dem Zugang zu den Becken bzw. Saunen regelt die Verordnung die erforderlichen Infektions- und Hygienemaßnahmen. Schwimmkurse und Schwimmunterricht dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen bis maximal 20 Personen erfolgen. In Saunen sind Aufgüsse sowie Dampfbäder und Warmlufträume weiterhin untersagt.

Die neuen Einzelverordnungen gelten, sobald sie die jeweils zuständigen Ministerien notverkündet haben.

 

+++Update 23.06.2020, 19:00 Uhr+++

Die Corona-Verordnung wurde in den vergangenen Monaten aufgrund der veränderten Lage zumeist für Lockerungen von Maßnahmen mehrfach geändert. Jetzt wurde die komplette Verordnung neu gefasst, sie ist damit übersichtlicher und leichter verständlich. Die Neufassung gilt ab 1. Juli und macht den Weg zu Sportveranstaltungen mit Zuschauern langsam frei:

Die wichtigsten Änderungen der neuen Verordnung mit Bezug zum Sport im Überblick:

  • Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen.
  • Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
  • Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.
  • Folgende Verordnungen sollen ab dem 1. Juli entfallen. Hier gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen.
    - Vergnügungsstätten
    - Veranstaltungen
    - Indoor-Freizeitaktivitäten
  • Hygienekonzepte sind weiter vorzuhalten; Hygieneregeln sind einzuhalten z.B. in Bezug auf Begrenzung von Personenzahl, Reinigung und Desinfektion insbesondere von Barfußgängen und sanitären Einrichtungen, regelmäßige Lüftung (Weiteres in §4 Hygieneanforderungen)
  • Das Kultusministerium und das Sozialministerium werden ermächtigt, durch gemeinsame Rechtsverordnung für den Betrieb von
    - öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten einschließlich Fitnessstudios und Yogastudios und der Durchführung sportlicher Wettkämpfe sowie Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen und
    - Bädern einschließlich Saunen und Badeseen mit kontrolliertem Zugang
    festzulegen.

 

+++Update 17.06.2020, 07:00 Uhr+++

Der Ministerrat hat gestern ein Soforthilfeprogramm für Sportvereine und Sportverbände, die unverschuldet in Liquiditätsengpässe geraten sind, über rund 12 Mio. EUR bewilligt. Sportvereine können zusätzlich unterstützt werden, indem ihnen die Übungsleiterzuschüsse für die Monate März bis Ende Juni 2020 auf Basis der Vorjahreszahlen ausbezahlt werden. Pressemitteilung des Sportministeriums

Gestern hat das Kultusministerium den Schulbetrieb ab 29.06.2020 bis Schuljahresende in der neuen CoronaVO Schule vom 16.06.2020 geregelt. Wichtig für den Vereinssport: § 5 der neuen CoronaVO Schule ermöglicht es, Schulen für einige nichtschulische Zwecke zu nutzen, darunter die schulischen Sportanlagen und Sportstätten ohne Nutzungseinschränkung, wobei die Vorgaben der CoronaVO Sportstätten einzuhalten sind. Vereinssport in Schulsporthallen ist also ab 29.06.2020 wieder möglich!

 

+++Update 12.06.2020, 07:00 Uhr+++

Mit dem gestrigen Tag wurde die  Verordnung über Sportwettkämpfe erneut geändert. Solche können nun auch wieder im Breitensport durchgeführt werden. Wichtige Neuerungen gegenüber der vorherigen Fassung:

  • Es dürfen nun auch in Schwimmbädern, Hallenbädern, Thermalbädern und Spaßbädern Wettkämpfe durchgeführt werden.
  • Bei der bisher auf öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten begrenzten Möglichkeit, Wettbewerbe und Wettkämpfe durchzuführen, mussten stets wirtschaftliche Interessen für die Durchführung vorrangig sein. Das heißt, es musste sich de facto um Profisport handeln. Ab sofort können auch wieder Wettbewerbe und Wettkämpfe des Breitensports durchgeführt werden.
  • Im Gegensatz zum Profisport, bei dem differenziert werden kann, sind im Breitensport generell nur Wettbewerbe und Wettkämpfe gestattet, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern dauerhaft gewährleistet werden kann.
  • Während im Profisport keine Begrenzung der zulässigen Teilnehmerzahl definiert ist, dürfen an Breitensportwettbewerben höchstens 99 Sportler teilnehmen.
  • Zuschauer sind weder im Profisport noch im Breitensport zugelassen.
  • Die Zahl der ansonsten anwesenden Personen ist im Breitensport so weit als möglich zu reduzieren. Für den Profisport gibt es keine entsprechende Vorgabe. Für beide Bereiche gilt allerdings, die Zahl der anwesenden Personen soweit zu begrenzen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.

 

+++Update 11.06.2020, 15:30 Uhr+++

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportwettkämpfe wurde am 10.06.2020 in geändeter Fassung notverkündet.

Damit dürfen ab 11.06.2020 in Baden-Württemberg Wettbewerbe und Wettkämpfe im Breiten- und Leistungssport ohne Zuschauer wieder ausgetragen werden. Die neue Regelung gilt für alle kontaktlosen Sportarten, bei denen ein Abstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann - wie zum Beispiel Tennis, Golf, Reiten, Turnen, Schwimmen, viele Leichtathletikdisziplinen und Sportschießen. Teilnehmen dürfen bis zu 99 Sportler, Zuschauer sind weiterhin nicht zugelassen, Hygieneplan muss vorliegen.

Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mit diesem Schritt bieten wir allen kontaktlosen Sportarten eine neue Perspektive. Besonders freut es mich für die vielen Breitensportlerinnen und Breitensportler, die sich in den vergangenen Wochen so diszipliniert verhalten haben und die nun wieder den Spiel- und Wettkampfbetrieb aufnehmen können.“

 

+++Update 09.06.2020, 18:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 9. Juni 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die Änderungen treten am Mittwoch, den 10. Juni 2020, bzw. am Montag, den 15. Juni 2020, in Kraft. Im Wesentlichen geht es um Versammlungen und Feiern, die nun eine höhere Anzahl an Teilnehmern zulassen.

Für den Bereich des Sports:

  • Die Verordnungsermächtigung für Hygienevorgaben für Bäder wird auf Saunen erweitert.
  • Leider schlechte Nachrichten für die Vereine, die ihr Training in Schulturnhallen anbieten: "Nutzung von Schulgebäuden für nichtschulische Zwecke", also auch durch Sportvereine in Schulturnhallen, wurde weiterhin bis 30.06. untersagt.

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann hat eine Kabinettsvorlage erarbeitet, nach der Sportvereine Soforthilfen in Höhe von insg. 10 Millionen Euro erhalten sollen. Allerdings sieht Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann noch Klärungsbedarf und hat das Thema von der Tagesordnung genommen. Der Grund: Eisenmann hat weitere sechs Millionen Euro an Soforthilfen für Jugendherbergen angemeldet. Jugendherbergen sind auch in Vereinsform organisiert, daher solle Eisenmann diese aus dem Zehn-Millionen-Euro-Topf finanzieren, erklärt eine Sprecherin.Das wäre ein fatales Signal für den Vereinssport und das darin versammelte Ehrenamt!

Bericht im Mannheimer Morgen

Bericht in den Stuttgarter Nachrichten

 

+++Update 07.06.2020, 17:00 Uhr+++

Unser Nachbarsportkreis Heidelberg hat die Vorlage zur Dokumentation der Teilnehmer an einem Trainingsangebot den neuen Regelungen angepasst.

Darüber hinaus haben die Heidelberger Kollegen eine tolle Handreichung für die Vereine zusammengestellt mit den Lockerungen, die seit 2. Juni gelten.

Zusatzleitplanken des DOSB für den Hallensport

 

+++Update 05.06.2020, 16:30 Uhr+++

Die Einschränkungen für Tanzen werden weiter gelockert, auch das Doppelspiel im Tennis ist ab sofort wieder erlaubt. „Tanzen und Tennis sind sehr beliebte Sportarten in Baden-Württemberg. Die weiteren Lockerungen freuen mich deswegen sehr“, sagt Sportministerin Eisenmann in einer Pressemitteilung des Sportministeriums.

Aus der Aktualisierung der Corona-Verordnung Sportstätten resultiert ein Update der  Corona-Verordnung Spitzensport vom 10 April 2020 in der ab 05. Juni 2020 geltenden Fassung.

Zusätzlich ergibt sich ab dem 5. Juni 2020 eine Änderung in der Corona-Verordnung Sportwettkämpfe.

 

+++Update 05.06.2020, 07:30 Uhr+++

Wie gestern bereits berichtet, gilt ab dem 06.06.2020 die neue Corona-VO Sportstätten. Sie regelt unter Anderem die angekündigte Lockerung bei Bädern und gastronomischen Angeboten sowie den Betrieb weiterer Einrichtungen in Sportstätten.Badeseen mit kontrolliertem Zugang gelten nun auch als Sportstätten im Sinne der Verordnung. Wichtige Bedingungen dieser erweiterten Bäderöffnung fasst das Sozialministerium in einer Pressemitteilung zusammen.

Viele Fragen sind in der neuen Verordnung noch offen geblieben und müssen geklärt werden: Gelten bspw. Skateanlagen und Tischtennisplatten im öffentlichen Raum als Sportanlagen? In welchem Einzelfall greift die Personenobergrenze für ein Sportangebot, wo greift das Ansammlungsverbot der allgemeinen Corona-Verordnung? Können Parkplätze unter Beachtung der Corona-Sportstättenverordnung zum Sportbetrieb genutzt und diese Nutzungsänderung im Sinne der Sportförderung temporär geduldet werden? Inwieweit kann die Corona-VO Sportwettkämpfe auch für den Breitensport angepasst werden? Wer ist der Betreiber einer Sportanlage (Eigentümer oder Sportanbieter)?

Es sind also noch deutliche Spezifizierungen und Nachregulierungen in der Gesetzgebng erforderlich!

 

+++Update 04.06.2020, 21:00 Uhr+++

Das gestern beschlossene Konjunkturpaket sieht für die Jahre 2020 und 2021 zusätzliche 150 Millionen Euro für Sportstätten vor. Dazu wird der Investitionsplan Sportstätten von 110 Millionen Euro auf 260 Millionen Euro aufgestockt.
Ob dem Sanierungsstau von öffentlichen Sportstätten in Milliardenhöhe damit entgegengewirkt werden kann, ist fraglich.
Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Das Volumen des Programms wird auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt und gilt branchenübergreifend, z.B. für Profisportvereine der unteren Ligen.

 

+++Update 04.06.2020, 14:00 Uhr+++

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten regelt den Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten, Tanzschulen, Schwimm- und Hallenbädern sowie Thermal- und Spaßbädern zu Trainings- und Übungszwecken. Sie wurde am 4. Juni 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 6. Juni 2020.

 

+++Update 30.05.2020, 09:00 Uhr+++

Das Ministerium für Soziales und Integration hat gestern Abend die neue Verordnung zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) auf Veranstaltungen (Corona-Verordnung Veranstaltungen – CoronaVO Veranstaltungen) notverkündet. Diese Verordnung gilt für nicht private Veranstaltungen, wie bspw. Theater- und Tanzaufführungen und Veranstaltungen von Vereinen.Es sind Veranstaltungen mit weniger als 100 Personen zulässig, zu denen Beschäftigte und Mitwirkende nicht zählen. Der Infektionsschutz ist zu beachten, ein Hygieneplan muss vorliegen, Sitzplätze sind zuzuweisen, Teilnahme namentlich zu dokumentieren.

 

+++Update 27.05.2020, 22:00 Uhr+++

Neue Sportstättenverordnung: Prinzipiell dürfen alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten wieder öffnen – egal ob drinnen oder draußen. Auch Fitness- und Yogastudios, Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen dürfen Kurse anbieten. Während des gesamten Trainings und bei allen Übungen muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu allen anderen Sportlerinnen und Sportlern eingehalten werden. Weitere Auflagen zum Gesundheitsschutz sind unter anderem von der ausgeübten Sportart abhängig.

Spezifische Auflagen ab 2. Juni

Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten in der ab 2. Juni 2020 gültigen Fassung (siehe Update vom 23.05.2020)

Der Deutsche Behindertensportverband begrüßt die grundsätzliche Wiederaufnahme des ärztlich verordneten Rehabilitationssports auch unter erschwerten Bedingungen.

 

+++Update 27.05.2020, 07:00 Uhr+++

Das Bundesfinanzministerium informiert, dass die Zahlung der Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale fortgesetzt und nicht gemeinnützigkeitsschädlich wird, auch wenn die Ausübung der Tätigkeiten aktuell nicht möglich ist.

Das Staatsministerium teilt in einer Pressemitteilung mit: Vor der Wiederöffnung von Sportstätten, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen muss durch gründliches Spülen der Leitungen sichergestellt werden, dass keine Keime oder Legionellen im Trinkwassersystem vorhanden sind.

 

+++Update 26.05.2020, 21:30 Uhr+++

Mit Beschluss vom 26. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 27. Mai 2020, bzw. Dienstag, den 2. Juni 2020.

Wesentliche Änderungen:

  • Nicht private Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen dürfen ab dem 1. Juni mit bis zu 100 Teilnehmenden stattfinden. Dafür müssen die Veranstalter ein Hygienekonzept erarbeiten, das auf Verlangen vorgelegt werden muss. Zu dieser Veranstaltungsart gehören bspw. Veranstaltungen von Vereinen.
  • Ab dem 2. Juni können Sportanlagen und Sportstätten wieder öffnen, auch innerhalb geschlossener Räume, wie etwa bei Fitnessstudios und Tanzschulen sowie ähnlichen Einrichtungen, sofern durch Rechtsverordnung zugelassen. Es gelten auch hier besondere Auflagen, die zu beachten sind.
  • Um Schwimmkurse durchzuführen, dürfen Schwimm- und Hallenbäder ab dem 2. Juni wieder öffnen. Dazu gehören auch Kurse zum therapeutischen Schwimmen. Ein Freizeit-Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich.

 

+++Update 23.05.2020, 14:30 Uhr+++

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten regelt den Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten, Tanzschulen, Schwimm- und Hallenbädern sowie Thermal- und Spaßbädern zu Trainings- und Übungszwecken. Sie wurde am 22. Mai 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 2. Juni 2020:

1. Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, Yogastudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen im Sinne des § 4 Absatz 2 Nummer 15a CoronaVO dürfen zu Trainings- und Übungszwecken nach Maßgabe der Absätze 2 bis 4 betrieben werden. Der erlaubte Betrieb umfasst auch Nebenanlagen, die untergeordnet und für den Betrieb notwendig sind, insbesondere Sekretariat und Toiletten. Voraussetzung ist die Wahrung der Grundsätze des Infektionsschutzes.

2. Schwimm- und Hallenbäder sowie Thermal- und Spaßbäder im Sinne des § 4 Absatz 2 Nummer 19 CoronaVO dürfen zum Zwecke des Anbietens von Schwimmkursen und Schwimmunterricht einschließlich der Abnahme von Prüfungen nach Maßgabe der Absätze 2 bis 4 betrieben werden. Hierunter fallen auch Trainingseinheiten von Sportvereinen sowie andere Angebote an Vereinsmitglieder. Der erlaubte Betrieb umfasst auch Nebenanlagen, die untergeordnet und für den Betrieb notwendig sind. Voraussetzung ist ebenfalls die Wahrung der Grundsätze des Infektionsschutzes.

Statement des Sportministeriums zur Sportstättenöffnung ab 2. Juni: Ab dem 2. Juni ist wieder mehr Sport möglich. Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann begrüßt die weiteren Lockerungen als wichtigen Schritt für das Sportland Baden-Württemberg. Gemeinsam mit Gesundheitsminister Manne Lucha erinnert sie aber auch an die Verantwortung der Sportlerinnen und Sportler: "Eigenverantwortung und erhöhte Wachsamkeit sind gefragt."

 

+++Update 20.05.2020, 14:00 Uhr+++

"Der Zusammenhalt ist unser größter Trumpf in der Krise und eine starke Säule unseres Zusammenhalts sind die vielen tausend ehrenamtlichen Vereine, Organisationen und Initiativen, die wir in Baden-Württemberg haben." Dafür legt die Regierung ein Hilfsprogramm mit einem Volumen von 50 Millionen Euro auf.

 

+++Update 18.05.2020, 12:30 Uhr+++

Sehr hilfreich ist die aktuell veröffentlichte Rechtliche Checkliste - Sportbetrieb Freiluftsportanlagen und -stätten des Badischen Sportbundes Nord. Sie enthält darüber hinaus eine Hygiene-Checkliste für Vereine! 

 

+++Update 16.05.2020, 16:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 16. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 18. Mai 2020.
Für den Sport ist ab 2. Juni geplant:

  • "Öffnung von Sportanlagen und Sportstätten (auch innerhalb geschlossener Räume, wie etwa Fitnessstudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen, sofern durch Rechtsverordnung zugelassen). Es gelten auch hier besondere Auflagen, die zu beachten sind (die Auflagen werden hier zeitnah veröffentlicht).
  • Öffnung von Schwimm- und Hallenbädern, allerdings nur zum Zweck der Durchführung von Schwimmkursen. Ein Freizeit-Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich."

 

+++Update 16.05.2020, 08:30 Uhr+++

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportwettkämpfe regelt die Durchführung von sportlichen Wettbewerben und Wettkämpfen ohne Zuschauerinnen und Zuschauer. Sie wurde am 14. Mai 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab 15. Mai 2020.

Die VBG hat zur Untersützung von Vorständen von Breitensportvereinen eine Handlungshilfe veröffentlicht. Diese umfasst allgemeine und spezifische Maßnahmen im Sportkontext sowie angeschlossene gastronomische Bereiche.

 

+++Update 12.05.2020, 07:30 Uhr+++

Die Infoseite des BSB Nord mit Fragen und Antworten rund um die Wiederaufnahme des Sportbetriebs ist aktualisiert.

Der BSB fasst grundsätzliche Fragestellungen zur Wiederaufnahme kompakt zusammen. 

Datenschutzrechtliche Einschätzung und Vorlage für die Dokumentation der im Training anwesenden Sportler/Übungsleiter.

 

+++Update 10.05.2020, 14:00 Uhr+++

Wichtig für die Kommunen:

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten regelt den Betrieb von Freiluftsportanlagen zu Trainings- und Übungszwecken. Sie wurde am 10. Mai 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet.

 

+++Update 09.05.2020, 13:00 Uhr+++

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist veröffentlicht.
Wesentliche Änderungen ab 11. Mai:

  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
  • Freiluft-Sport mit Tieren kann unter Auflagen wieder stattfinden, etwa Reitanlagen und Hundeschulen.
  • Sportboothäfen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder den Betrieb aufnehmen.
  • Luftsport ist wieder möglich. Dazu zählt auch der Modellflug.

Wichtig: Fragen und Antworten zu den Lockerungen für den Breitensport ab 11. Mai finden Sie hier.

 

+++Update 08.05.2020, 17:30 Uhr+++

+++Update 08.05.2020, 10:00 Uhr+++

Die dritte Verordnung des Sozialministeriums zur Änderung der Corona-Verordnung Spitzensport ist erschienen und gilt mit Verkündigung. Die konsolidierte Fassung finden Sie hier.  
Wesentliche Neuerung: Auch die Profimannschaften der 3. Bundesligen aller Sportarten sind einbezogen. Die Trainingsbedingungen (Hygienemaßnahmen, Abstandregelungen, usw.) sind im Detail beschrieben.

 

+++Update 07.05.2020, 21:00 Uhr+++

Pressemitteilung des Kultusministeriums: Der Breiten- und Leistungssport im Südwesten erhält eine Perspektive. Voraussichtlich vom kommenden Montag (11. Mai) an sind alle Sportarten, die unter freiem Himmel und unter Einhaltung strenger Infektionsschutzvorgaben ausgeübt werden können, in Baden-Württemberg wieder erlaubt.

Für den Wiedereinstieg im Breiten- und Leistungssport im öffentlichen Raum und auf öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten im Freien - sogenannte Freiluftsportanlagen - hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport ein Konzept erarbeitet:

So muss während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden. Ein Training von Sport- und Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, ist untersagt. Trainings- und Übungseinheiten dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen; bei größeren Trainingsflächen gilt, dass eine Trainingsgruppe von maximal fünf Personen pro 1.000 Quadratmeter zulässig ist.

Für Fußballmannschaften bedeutet dies konkret, dass individuell und in Kleingruppen trainiert werden darf, etwa in Form eines Konditions- oder Koordinationstrainings mit verschiedenen Stationen über das Spielfeld verteilt oder in Form von Technik- und Torschussübungen.

Einzel-Tennis oder Golf sind als freies Spiel, Einzel- oder Kleingruppentraining möglich.

Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim vom 5.5.2020

 

+++Update 06.05.2020, 17:30 Uhr+++

Dem Protokoll der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder sind weitere Lockerungen im Bereich des Sports zu entnehmen:
"10. Der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wird unter den Bedingungen, die im Beschluss der Sportministerinnen und Sportminister der Länder zum stufenweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb vorgesehen sind, wieder erlaubt." Im nachfolgenden Punkt 11 gibt es weiterreichende Regelungen für den Berufssport.
Für den Vereinssport weiterhin bedeutsam:

"14. Die Länder werden in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten über die schrittweise Öffnung der folgenden verbliebenen Bereiche mit Auflagen auf der Grundlage von gemeinsamen Hygiene- und Abstandskonzepten der jeweiligen Fachministerkonferenzen entscheiden:

  • Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Indoor-Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Betrieb von sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wiederaufnahme von Wettkampf- und Leistungssport"

Ministerpräsident Kretschmann hat nach der Ministerpräsidentenkonferenz den Fahrplan zum Ausstieg aus den Corona-Beschränkungen für Baden-Württemberg vorgestellt. Der Plan gilt vorbehaltlich der Infektionslage und muss noch vom Kabinett verabschiedet werden:

Öffnung ab dem 11. Mai 2020:

  • Spielhallen und ähnliches dürfen wieder öffnen. Gastronomische Angebote sind nicht erlaubt.
  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen wieder den Betrieb aufnehmen, etwa Tennis, Golf, Bogenschießen etc.
  • Freiluft-Sport mit Tieren ist wieder möglich, etwa Reitanlagen und Hundeschulen.

Öffnung vor Pfingsten:

  • 1. und 2. Fußball-Bundesliga dürfen den Spielbetrieb wieder aufnhemen. Sogenannte Geister- oder Wohnzimmerspiele. Der DFB entscheidet.

Öffnung ab Pfingsten:

  • Fitnessstudios, Tanzschulen, Kletterhallen, Indoorsporthallen und Indoorspielplätze sollen wieder öffnen können.
  • Spaß- und Freizeitbäder sollen zunächst nur für Schwimmkurse und Schwimmunterricht öffnen können.

Derzeit nicht abschätzbar:

  • Zuschauer bei Sportveranstaltungen
  • Freibäder
  • Badeseen
  • Bolzplätze
  • Saunen und Wellnessbereiche
  • Mannschaftssport

DOSB-Präsident Alfons Hörmann gibt ein Statement zu den Lockerungen im Breiten- und Freizeitsport: "Das bewegt 27 Millionen Mitglieder und 90.000 Vereine nicht nur körperlich, sondern auch emotional: Nach Wochen der verordneten Bewegungslosigkeit beginnt nun die schrittweise Rückkehr zur „neuen Normalität“."

Sport für Menschen mit geistiger Behinderung: Special Olympics Deutschland (SOD) hat Praxisanregungen für Einrichtungen und Sporttreibende formuliert, die Hilfe und Orientierung in der Corona-Krise geben.

 

+++Update 03.05.2020, 17:30 Uhr+++

Das Sozialministerium hat gestern die Geltungsdauer seiner Corona-Verordnung Spitzensport um eine Woche bis einschließlich 10.05.2020 verlängert und folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die Trainings- bzw. Sicherheitsabstandsregelungen wurden etwas gelockert. Bislang sind „möglichst zwei, mindestens eineinhalb Meter“ verlangt. Ab heute, 03.05.2020 sind „mindestens eineinhalb Meter“ gefordert.
  • § 1 Abs. 2 Nummer 3 bestimmt bislang, dass „Trainingseinheiten ausschließlich individuell, zu zweit oder in kleinen Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen“ dürfen. Ab heute, 03.05.2020 gilt dies mit der Ergänzung, dass bei größeren Trainingsflächen jeweils eine Trainings-und Übungsgruppe von maximal fünf Personen pro Trainingsfläche von 1000 qm möglich ist.

Konsolidierte Fassung der Spitzensportverordnung vom 2.5.2020

 

+++Update 03.05.2020, 09:00 Uhr+++

Mit Beschluss vom 2. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 4. Mai 2020. Für den Bereich des Sports gibt es noch keine Änderungen, es werden aber ab 6. Mai erste "Bewegungsräume", wie bspw. Kinderspielplätze unter Auflagen geöffnet.

Die Chefs von Bundeskanzleramt und Staats- und Senatskanzleien wurden von der Kanzlerin am 30.4.2020 beauftragt, auf der Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Fachministerkonferenzen Beschlussvorschläge für den 6. Mai zur schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebes zu erarbeiten. Die Empfehlungen aus den Sportministerien liegen bereits vor und werden am 6. Mai entscheidungsleitend sein. Im Wortlaut nachzulesen sind sie hier: 44. Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder (Umlaufbeschluss 3/2020 vom 28. April 2020)

 

+++Update 01.05.2020, 11:00 Uhr+++

Baden-Württemberg beschließt weitere leichte Lockerungen der Corona-Verordnung. Spielplätze dürfen ab 6. Mai wieder öffnen!
Für den 6. Mai werden Fachkonzepte für den Bereich des Sports erarbeitet.

 

+++Update 30.04.2020, 21:00 Uhr+++

Bei der heutigen Beratung der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs gab es leider noch keine Entscheidungen bzgl. des Sportgeschehens: Statement von Alfons Hörmann

Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 30. April 2020 - Aussagen zum Bereich des Sports: " 9. Der Chef des Bundeskanzleramts und die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien werden beauftragt, auf der Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Fachministerkonferenzen Beschlussvorschläge für den 6. Mai zur schrittweisen weiteren Öffnung von Schulen, zur weiteren Öffnung von Kinderbetreuungsangeboten und zur schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebes zu erarbeiten."

10 Leitplanken des DOSB: Die zehn vom DOSB ausgearbeiteten Leitplanken für die Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens nach Ende der Kontakteinschränkungen durch die Corona-Pandemie gelten als konkrete übergeordnete Leitlinien. Davon abgeleitet liegt deren sportfachliche Ausgestaltung in angepassten Übergangs-Regeln jeweils in den Händen der verantwortlichen nationalen Fachverbände: Sportartspezifische Übergangsregeln der Spitzensportverbände

Der Badische Sportbund Nord hat in seiner Präsidiumssitzung am 27. April einstimmig ein Positionspapier mit konkreten finanzrelevanten Maßnahmen zur vorrangigen Liquiditätssicherung seiner Mitgliedorganisationen in der gegenwärtigen Situation verabschiedet.

 

+++Update 24.04.2020, 08:00 Uhr+++

Der Badische Sportbund und seine neun Sportkreise appellieren an die Politik, eine verantwortungsvolle Rückkehr zum Sportbetrieb zu ermöglichen. Weiterlesen

Landessportverband Baden-Württemberg fordert sukzessive Wiederaufnahme des Sportbetriebes im Land. Weiterlesen

Mit Beschluss vom 23. April 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Änderungen für den Bereich des Sports gibt es nicht.
Die Änderungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Maskenpflicht im ÖPNV und in Geschäften, sowie auf die erweiterte Notbetreuung in Schulen und Kindergärten.
Aktuelle Corona-Verordnung

 

+++Update 18.04.2020, 08:00 Uhr+++

Die baden-württembergische Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 20. April 2020.

Für den Bereich des Sports hat es noch keine weiteren Veränderungen gegeben:

  • Untersagt bleibt weiterhin der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, in Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen.
  • Ebenfalls weiterhin untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeit Einrichtungen.
  • Ausnahmen gelten für den Bereich des Spitzensports.

 

+++Update 16.04.2020, 17:00 Uhr+++

Leider muss die für 19.07. geplante Veranstaltung Sport und Spiel am Wasserturm abgesagt werden!

Der Bund und die Länder haben sich auf Lockerungen der Corona-Maßnahmen geeinigt. So sollen die Schulen zunächst für die Abschlussklassen wieder ab Anfang Mai öffnen. Einzelhandelsgeschäfte bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern dürfen voraussichtlich ab der KW 17 wieder öffnen. Für den Breitensport gibt es weiterhin keine Lockerung.

Für gemeinnützige Einrichtungen (u.a. Sportvereine) und Ehrenamtliche gibt es ein  Steuer-Hilfspaket in der Corona-Krise. Auf das neue Hilfspaket haben sich Baden-Württemberg mit den anderen Ländern und dem Bundesfinanzministerium verständigt.

SPORTDEUTSCHLAND bietet aktive Mithilfe an: Der DOSB hat ein Positionspapier zur Wieder-Aufnahme des vereinsbasierten Sports entwickelt.

Sozial- und Integrationsminister Lucha sagt den Verbänden und Vereinen der Kinder- und Jugendarbeit umfassenden Schutz zu. Demnach übernimmt das Land krisenbedingte Ausfall- und Stornokosten für bereits geplante Maßnahmen wie Zeltlager, Jugendfreizeiten, Lehrgänge für Jugendleiterinnen und Jugendleiter oder Seminare für Jugendliche.

 

+++Update 15.04.2020, 22:00 Uhr+++

Protokoll zur Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs; es sind keine Aussagen explizit zum Themenfeld Sport getroffen - Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August untersagt

 

+++Update 15.04.2020, 19:30 Uhr+++

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder haben sich auf das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Leitschnur für die angepassten Regeln ist das Ziel, die Erfolge der letzten Wochen zu sichern, Kontaktbeschränkungen werden verlängert und bleiben bis 3. Mai bestehen, Großveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.

 

+++Update 13.04.2020, 17:00 Uhr+++

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat ihre Empfehlungen für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität vorgelegt, wie zahlreiche Medien, darunter bspw. die Tagesschau berichten.

Zum Bereich des Sports sind hier allerdings noch keine differenzierten Aussagen getroffen, sondern es heißt lediglich allgemein: "In Abhängigkeit von der möglichen räumlichen Distanz und den Kontaktintensitäten der Beteiligten sollten gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen nach und nach wieder ermöglicht werden."  Der Bericht der Forscher steht zum Download bereit.

 

+++Update 11.04.2020, 17:30 Uhr+++

Die Corona-Verordnung Spitzensport des Sozialministeriums vom gestrigen Tag bestimmt wie folgt: Schwimm- und Hallenbäder, öffentliche und private Sportanlagen sowie Sportstätten dürfen von heute an bis einschließlich 19.04.2020 ausnahmsweise zu Trainingszwecken des Spitzen- und Profisports betrieben werden. Eine Aufzählung benennt die zum Spitzen- und Profisport zählenden Bereiche (Bundeskaderathleten, Profimannschaften der 1. und 2. Bundesliga aller Sportarten). Die Verordnung enthält ferner zwingende Vorgaben für die Durchführung der Trainingseinheiten.

 

+++Update 10.04.2020, 18:00 Uhr+++

Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) streicht alle Bundesveranstaltungen im Nachwuchs-, Senioren- und Erwachsenenbereich im Individualspielbetrieb für die Saison 2019/20 ersatzlos.

Der Deutsche Ruderverband hat bekannt gegeben, dass alle DRV- und DRJ-Veranstaltungen bis zum 15. August 2020 entfallen!

 

+++Update 10.04.2020, 10:00 Uhr+++

Die Vierte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung wurde durch öffentliche Bekanntmachung des Staatsministeriums notverkündet und gilt nun mit dem heutigen Tag (10. April 2020). Die konsolidierte Fassung finden Sie hier.

Für den Bereich des Sports gilt neu:

"Der Betrieb folgender Einrichtungen wird bis zum 19. April 2020 untersagt:... Sportboothäfen, soweit nicht die Benutzung zur unaufschiebbaren Sicherung der Boote vor Verlust oder Beschädigung, zum Ein-und Auswassern, zur Aufrechterhaltung der beruflichen Bootsnutzung (z.B. Berufsfischerei) oder zur Ausübung beruflicher Tätigkeiten auf dem Gelände (z.B. Bootsarbeiten durch Gewerbetreibende) erforderlich ist."

Auch der Badische Tennisverband hat Entscheidungen über den weiteren Verlauf der Saison (Medenrunde) getroffen.

 

+++Update 09.04.2020, 12:30 Uhr+++

Der Badische Handball-Verband hat die Saison 2019/2020 für beendet erklärt. Darüber hinaus wurden weitere Informationen zur Verfügung gestellt, damit die Handball-Vereine im Verbandsgebiet Planungssicherheit erhalten.
 

+++Update 09.04.2020, 08:00 Uhr+++

Weitere große Sportveranstaltungen der Region wurden abgesagt:
Die Internationale Bauhaus-Junioren-Gala, die von der MTG für Ende Juni geplant war, muss in diesem Jahr ausfallen.
Auch das Festival Monnem Bike, ebenfalls für Ende Juni vorgesehen, ist abgesagt.

Das Bundesgesundheitsministerium stellt auf der Website Zusammen gegen Corona wichtige Informationen und vor allem auch praktische Tipps zum alltäglichen Umgang in dieser herausfordernden Zeit bereit.

Zum Training von Profi- und Spitzensport äussert sich das Kultusministerium ebenso, wie es auch über die Digitale Sportstunde für zuhause informiert.

 

+++Update 07.04.2020, 22:30 Uhr+++

Die ARAG-Sportversicherung baut ihre Leistungen für Vereinsmitglieder während individuellen sportlichen Aktivitäten im Rahmen der Unfallversicherung des Sportversicherungsvertrages in der aktuellen Situation aus.

Die derzeitige Situation führt bei einer Vielzahl von Vereinen zu einer angespannten Wirtschaftssituation. Die VBG bietet daher Entlastung durch Zahlungserleichterungen für die Beiträge an, z.B. Stundung und Ratenzahlung.

 

+++Update 07.04.2020, 09:00 Uhr+++

Wir verweisen zunächst noch einmal auf unten stehende Links vom 28.03.2020, die alle tagesaktuell gehalten werden und sehr lesenswert sind!

Darüber hinaus gibt es folgende neue Informationen:

  • Der Badische Fussballverband hat seine FAQs aktualisiert und informiert auf seiner Website.
  • Special: Was jetzt wichtig ist? – BWSJ-Vorsitzender Tobias Müller zu Freiwilligendienste in Zeiten der Pandemie; Podcast

 

+++Update 28.03.2020, 22:00 Uhr+++

Wichtige Quellen, mit denen Sie sich in Sachen Corona aktuell informieren und auf dem Laufenden halten können:

  • Konsolidierte Corona-Verordnung vom 28.03.2020 ( Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung -Corona VO) vom 17. März 2020 in der Fassung vom 28. März 2020

 

+++Update 19.03.2020, 07:00 Uhr+++

Unserem heutigen Update möchten wir einen dringenden Appell voranstellen: Bitte vermeiden Sie Sozialkontakte so weit es irgend möglich ist! #stayhome Bleiben Sie zuhause und tragen Sie zu Ihrer und zur Gesundheit aller bei!

Verlassen Sie sich bei der Recherche zum Coronavirus und dem Umgang damit nur auf seriöse Quellen, wie zum Beispiel allem voran natürlich der Website des Robert-Koch-Instituts

Sozialministerium Baden-Württemberg

Deutscher Olympischer Sportbund

Landessportverband Baden-Württemberg

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO)  erlassen, die es ebenfalls zu beachten gilt!

 

+++Update 17.03.2020, 20:00 Uhr+++

Der Kreistag des Fußballkreises Mannheim in Heddesheim am 4. April ist abgesagt. Ebenfalls abgesagt für den selben Tag ist der Erste Bezirkstag des Bezirks Rhein-Neckar-Tauber Handball im SAP-Schulungszentrum Walldorf

 

+++Update 17.03.2020, 13:15 Uhr+++

Auch der SRH Dämmer Marathon, der für den 09. Mai geplant war, wurde nun offiziell abgesagt. Ob es einen Ersatztermin geben wird, ist zunächst unklar. Hoffentlich "läuft" es bald wieder besser.

 

+++Update 16.03.2020, 18:30 Uhr+++

Inzwischen erfolgte offiziell die Absage des Albert-Schweitzer-Turniers und auch der Frühregatta im Mannheimer Mühlauhafen.

Die Fitness-Studios der Region sind nun auch komplett geschlossen.

Unsere Sportkreisjugend sowie unser Fanprojekt sind wie unsere Geschäftsstelle nur noch per Mail und (eingeschränkt) telefonisch zu erreichen.

 

+++Update 15.03.2020, 12:30 Uhr+++

Nicht nur die Sportvereine haben ihren Trainingsbetrieb inzwischen voll umfänglich eingestellt, auch die Fitness-Studios melden Schließungen und Einschränkungen. Die Pfitzenmeier-Gruppe schließt ab heute ihr Wellnessangebot (Aquadrom, Saunen, Dampfbäder) und beschränkt die Kurse auf unter 50 Teilnehmende. Die Kinderbetreuung entfällt ab Montag, den 16.3. ganz.

Das Boulderhaus Mannheim schließt ab heute ebenfalls die Pforten.

Unsere Geschäftsstelle orientiert sich ebenfalls an den Empfehlungen des BSB und schließt in der Zeit von 16.03. bis voraussichtlich 19.04. für den Publikumsverkehr. Per Mail und (eingeschränkt) telefonisch sind wir nach wie vor erreichbar. Unsere Website und die sozialen Medien aktualisieren wir selbsterverständlich auch weiterhin zeitnah!

 

+++Update 13.03.2020, 21:00 Uhr+++

Inzwischen sind alle Veranstaltungen der näheren Zukunft abgesagt, der Sportbetrieb eingestellt. Auch das Maimarkt-Reitturnier wurde heute abgesagt.

Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus und zum Schutz der Gesundheit der Sporttreibenden und des städtischen Personals werden ab Sonntag, den 15. März alle Sportstätten (Bäder, Eissportstätten, Sporthallen und Freisportanlagen) der Stadt Mannheim bis auf weiteres geschlossen:

  • Hallenbäder (Herschelbad, Gartenhallenbad Neckarau, Hallenbad Seckenheim, Hallenbad Vogelstang, Hallenbad Waldhof-Ost)

  • Sporthallen (Sporthalle am Boehringer Dreieck, Herbert-Lucy-Halle, GBG-Halle am Herzogenried, Leichtathletikhalle, Sporthalle Schwetzingerstadt, Lilli-Gräber-Halle, Rhein-Neckar-Sporthalle)

  • Eissporthallen (Eissportzentrum Herzogenried, Nebenhallen SAP Arena Nord und Süd)

  • Stadien (Seppl-Herberger-Stadion, Rhein-Neckar-Stadion, Carl-Benz-Stadion)

Schulraumüberlassungen sowie die Überlassung von Turn- und Sporthallen in Schulen wird es in diesem Zeitraum ebenfalls nicht geben.

 

+++Update 13.03.2020, 16:00 Uhr+++

PRESSEMITTEILUNG des Badischen Sportbundes Nord

BSB Nord empfiehlt Einstellung des Sportbetriebs

In Verantwortung für Menschen und gegenüber der Gesellschaft empfiehlt der Badische Sportbund Nord e.V. seinen Mitgliedsorganisationen, den Sportbetrieb bis auf weiteres einzustellen. „Wir halten es für geboten, dass sich der organisierte Sport im nordbadischen Raum den Empfehlungen der Experten anschließt und auf diese Weise seinen Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus beiträgt“, so Präsident Martin Lenz. Zeitgleich haben die Sportbünde in Baden-Württemberg die Schließung der Sportschulen im Lande ab dem 14. März bis zunächst 19. April 2020  angekündigt.

Sportschulen im Land geschlossen von 14. März bis 19. April
Die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat auch für den organisierten Sport in Baden-Württemberg oberste Priorität. Daher haben der Badische Sportbund Freiburg, der Badische Sportbund Nord/Badischer Fußballverband und der Württembergische Landessportbund heute die Schließung der Sportschulen in ihrem Verbandsgebiet vereinbart. Von morgen (Samstag, 14. März) bis vorerst 19. April wird der Betrieb an den Sportschulen Albstadt, Ostfildern-Ruit, Schöneck und Steinbach komplett eingestellt. Alle Aus- und Fortbildungen und Kader-Lehrgänge der Sportverbände wie auch alle weiteren Maßnahmen in diesen vier Einrichtungen bis 19. April sind damit abgesagt. Ob der Bildungsbetrieb in den vier Sportschulen danach wiederaufgenommen werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung und den Empfehlungen der zuständigen Behörden ab.

 

+++Update 12.03.2020, 21:00 Uhr+++

Der 30. Hemsbacher Altstadtlauf beim TV Hemsbach 1891 ist abgesagt!

Der Deutsche Ringerbund hat entschieden, die Deutsche Meisterschaft B-Jugend Freistil und griechisch-römischer Stil zu verschieben. Damit entfällt das geplante Turnier beim ASV Ladenburg in der Lobdengauhalle am 27. bis 29. März. Der DRB Jugendausschuss wird unter Berücksichtigung der Entwicklungen rund um den Coronavirus versuchen, gemeinsam mit den Ausrichtervereinen neue Termine ab ca. Juni 2020 zu finden.

 

+++Update 12.03.2020, 17:45 Uhr+++

Inzwischen haben die meisten Verbände reagiert und den Spielbetrieb eingestellt:

Handball: Der Jugendspielbetrieb für die Saison 2019/2020 wird beendet, der Spielbetrieb der aktiven Mannschaften wird ausgesetzt, nicht notwendige Sichtungsveranstaltungen,  Sitzungen, Tagungen, Fortbildungen, werden bis auf weiteres ausgesetzt.

Volleyball: Der Verband beschließt das vorzeitige Ende der laufenden Saison.

Faustball: Der Verband hat alle nationalen Wettkämpfe bis einschließlich 05.04.2020 abgesagt.

Basketball: Der Verband sagt alle Maßnahmen bis auf Weiteres ab.

Tennis: Die Badischen Jugend-Hallenmeisterschaften, die große Fortbildung für C- und B-Trainer sowie die Mitgliederversammlung werden abgesagt!

 

+++Update 12.03.2020, 15:20 Uhr+++

Die Stadt Schwetzingen musste aufgrund der aktuellen Lageentwicklung die für Dienstag, den 17.03.2020 geplante Sportlerehrung nun doch absagen. Die Ehrung soll im Frühsommer nachgeholt werden!

Die Handball Bundesliga (HBL) berät im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Montag in Köln über den weiteren Spielbetrieb in ihren Ligen vor dem Hintergrund der Coronakrise. Zunächst setzte die HBL den 25. Spieltag der zweiten Liga am Wochenende aus.

Der Badische Tennisverband gibt bekannt: Die Badischen Jugend-Hallenmeisterschaften, die große Fortbildung für C- und B-Trainer sowie die Mitgliederversammlung werden aufgrund des Coronavirus abgesagt!

Der TSV 1895 Oftersheim e.V. sagt seinen für den 21.03.2020 geplanten TSV Galaabend zum 125-jährigen Vereinsjubiläum ab und verschiebt auf einen bisher unbestimmten Termin.

Die Preisverleihung VORBILDER 2019 der WLSB am 31.03.2020 in Stuttgart, bei der auch Vorbilder aus unserem Sportkreis geehrt worden wären, ist abgesagt.

 

+++Update 11.03.2020, 19:20 Uhr+++

Der Deutsche Eishockey Bund hat den kompletten Spielbetrieb seiner Ligen ab sofort einstellt. Dies betrifft auch die Vereine der Region wie bspw. die Jungadler, den MERC, die MadDogs... Es finden keine weiteren Spiele in dieser Saison statt.

 

+++Update 11.03.2020, 16:20 Uhr+++

Alle weiteren Spieltage der DEL (Deutsche Eishockey-Liga) sind abgesagt.

Die Spieltage 28 und 29 der Dritten Fußball-Liga sind verschoben. Wahrscheinlich wird ein Termin im Mai gefunden. Das Heimspiel des SV Waldhof gegen KFC Uerdingen am Freitag, den 13.3.2020 findet nicht statt.

Die für 14.3.2020 geplante 14. Kurpfälzische Langstreckenregatta vom Mannheimer RV Amicitia fällt nach Veranstalterinformation aus. Schuld sind Hochwasser und Strömung, die das Rudern unmöglich machen!

Der für 15. März 2020 vorgesehene  14. Heini-Langlotz-Lauf in Brühl ist abgesagt!

Das  2. Mixed Fastpitch Hallenturnier Tornados Mannheim findet laut Veranstalter wie geplant am 15. März 2020 in der Halle Schwetzingervorstadt statt!

Das Hallensportfest U14/U15 bei der MTG findet nach Veranstalterinformation ebenfalls wie geplant am 15. März statt!

Das Bürgermeisteramt hat bekannt gegeben, dass die Stadt Schwetzingen ihre Sportler wie vorgesehen am 17. März 2020 ab 19 Uhr im Palais Hirsch ehrt.

Die für 20. März 2020 geplante Sportlerehrung der Stadt Mannheim im Cinemaxx-Kino ist abgesagt und wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Mitgliederversammlung der Sportregion Rhein-Neckar findet am 25. März 2020 wie geplant ab 19 Uhr im Dietmar Hopp Stadion in Zuzenhausen statt.

Sobald uns weitere Informationen zu Sport-Veranstaltungen der Region erreichen, aktualisieren wir diese Übersicht!