Sportvereine leben Gemeinschaft

Der Jahreswechsel ist in vielen Vereinen der Zeitpunkt für Empfänge, Feiern und Ehrungen. Im Vereinsleben ist das eine sehr wichtige Zeit, denn hier wird das "Verein-T-Sein", die Gemeinschaft, die einen Verein letztlich ausmacht, ganz besonders gelebt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel betont in ihrem aktuellen Video-Podcast: Der Sport ist von ganz besonderer Bedeutung für den Zusammenhalt Deutschlands. Die Menschen in den Sportvereinen erleben Gemeinschaft, gemeinsame Anstrengungen, Toleranz und Fair Play, sie können ihren Ehrgeiz einerseits ausleben, miteinander wetteifern, aber auch gemeinsam Erfolge feiern. Der Sport ist für alle da, alle können sich engagieren, alle können etwas für die Gesundheit und für die Gemeinschaft in diesem Land tun.

Dabei übernehmen die Einzelnen ganz unterschiedliche Rollen und Funktionen im Vereinsleben. In erster Linie geht es natürlich um den Sport. Die Mitglieder sind darum bemüht, sich gesund und fit zu halten, aber immer wieder auch, persönliche sportliche Erfolge zu erzielen. Ob dies beim Ablegen des Sportabzeichens ist oder bei Wettkämpfen auf ganz unterschiedlichen Ebenen bis hin zu Weltmeisterschaften.

Andere sorgen mit ihrem Organsiationstalent und oftmals zeitraubendem Engagegement dafür, dass die Logistik hierfür gegeben ist. Sie bauen die Bühne für Feiern und Wettkämpfe, üben ihr Amt als Trainer aus, kümmern sich um die Mitgliederverwaltung und Vieles mehr.

Ihnen allen im Rahmen einer Feier zu danken, den ehrenamtlichen Helfern ebenso wie denen, die im Namen des Vereins sportliche Erfolge erzielen, ist in vielen Vereinen liebgewonnene Tradition geworden. Manchmal ist ein Mitglied des Vorstands des Sportkreises hierzu eingeladen. Dann vor Ort zu sein und ein kurzes Wort des Dankes an die Vereinsgemeinschaft zu richten, ist den Vorständen nicht nur Verpflichtung, sondern besonderes Anliegen, denn eine gute Ehrenamts- und Ehrungskultur halten sie für unabdingbar.

Der Ehrenpräsident des Badischen Sportbundes Nord Heinz Janalik formulierte es in einer Rede einmal so:

"Was Ehrenamtliche tun, lässt sich nicht verordnen, es entsteht aus der Erkenntnis heraus, dass man gebraucht wird und dass man mit seinem Wissen und Können helfen und letztlich zu einer lebenswerten Gesellschaft beitragen kann."

(Die Fotos stammen von den Ehrungsfeiern des TV Schwetzingen 1864 und der TSG Eintracht Plankstadt 1890)