Zum Jahresausklang

Die Zeit „zwischen den Jahren“ eignet sich in besonderer Weise, inne zu halten - das Alte ist noch nicht abgeschlossen, das Neue noch nicht wirklich da. Es ist eine Zeit, zurück zu blicken, in Erinnerung zu schwelgen und sich die emotionalsten und vielleicht auch leidenschaftlichsten Momente des zu Ende gehenden Jahres nochmals vor Augen zu führen.

Dazu gehören sicherlich auch die herausragenden sportlichen Leistungen der vergangenen Saison. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Durchhaltevermögen, Koordination und Ehrgeiz sind Eigenschaften, die zum Erfolg führen. Sie werden ebenso benötigt wie eine überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit. Wer auf Landes- oder Bundesebene oder gar im internationalen Vergleich erfolgreich sein will, braucht ein kaum vorstellbares Maß an Anstrengungsbereitschaft und Disziplin. Nicht immer steht am Ende der Erfolg, nicht immer steht man am Ende ganz oben auf dem Treppchen - manchmal gilt es, an der Niederlage zu wachsen, denn auch das gehört dazu. Auch das Verlieren muss man lernen, denn der Wettkampfsport ist oftmals knallhart. Man muss absolut fit sein und je nach Sportart blitzschnell reagieren, denn Sport geht oftmals auch durch den Kopf. Er geht durch den Kopf und auch durch den Bauch. Er erfordert Reflexionsvermögen, aber auch Lust. Die Lust zu gewinnen, die Lust auf Leistung, vielleicht sogar die Lust am Leben.

Leistung kann in der Regel nur derjenige erbringen, der durch ein starkes Umfeld begleitet wird: oftmals durch die Eltern, immer durch die Trainer und durch viele andere meistens ehrenamtlich tätige Personen, die zu diesem Netzwerk gehören. Die Zeit „zwischen den Jahren“ eignet sich in besonderer Weise, dieses Ehrenamt zu würdigen und den vielen ehrenamtlich Tätigen Danke zu sagen. Denn „unsere Ehrenamtler“ zeigen mit ihrem Tun ein außerordentliches Engagement, ohne das Vieles in unserer Gesellschaft gar nicht möglich wäre. Durch ihren Einsatz können viele Veranstaltungen, Feste und Projekte überhaupt erst zum Gelingen gebracht werden. Wer die Früchte der Vereinsarbeit sieht und diese feiert, vergisst leicht, welche mühselige Kleinarbeit und welche Opfer an Freizeit und Geld sie erst möglich gemacht haben. Ohne dieses hohe Maß an Idealismus und Einsatzbereitschaft wären die Erfolge zum Wohl der Allgemeinheit nicht möglich. Wir alle wissen, wie schwierig es ist, Mitglieder für die verschiedenen Ämter zu gewinnen. Die Vorstandsmitglieder, Übungsleiter und Helfer verdienen deshalb unser aller Anerkennung, Respekt und Wertschätzung.

Das Ehrenamt ist und bleibt die dynamische Kraft im Vereinssport und ist Dreh - und Angelpunkt in den Vereinen. Es wäre verhängnisvoll, wenn es keine ehrenamtlichen Mandatsträger mehr gäbe und deshalb braucht das Ehrenamt Förderung, auch durch die Landes – und Kommunalpolitik und sie braucht gesellschaftliche Anerkennung. Deshalb freut es uns als Sportkreis Mannheim sehr, dass die Städte und Gemeinden unserer Region ihre Verantwortung ernst nehmen und nun schon traditionell jedes Jahr die im Sport tätigen Ehrenamtlichen durch ganz unterschiedliche Events feiern.

Das Jahr 2018 neigt sich nun also dem Ende und ein neues Jahr steht in den Startlöchern mit dem festen Willen, „das beste, das schönste und das sportlichste Jahr“ zu werden!

Versuchen wir es also ganz à la Aura Dione:

365 day's and nights - 365 tries to make it right!

Der Sportkreis Mannheim in den Social Media