Nachgefragt - der Sportkreistalk

Vom 28. bis 30. Dezember 2022 findet die achte Auflage des Robert-Müller-Gedächtnisturniers in den Nebenhallen der SAP-Arena in Mannheim statt. Veranstalter ist traditionsgemäß der MERC-Eishockey Mannheim e.V.. Dieser bietet in der Region Rhein-Neckar das umfangreichste Angebot auf dem Gebiet des Eishockeysports, fördert junge Eishockeyspieler und bildet zudem Nachwuchstalente gezielt aus. Anspruch der Vereinsverantwortlichen ist es dabei, den Kindern und Jugendlichen Hilfe bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu geben und dadurch nicht nur die sportliche Betätigung sondern auch das soziale Verhalten zu fördern. Die kombinierte Ausrichtung des Vereins auf den Breiten- und Leistungssport bietet die außerordentliche Chance zur qualifizierten Förderung des Eishockey-Nachwuchses über alle Alters- und Leistungsklassen hinweg. Sie bietet jedem Spieler die Möglichkeit, sich entsprechend seinen Leistungen und Neigungen mit Unterstützung des Vereins weiter zu entwickeln. Der MERC-Eishockey Mannheim e.V. versteht sich als Organisator, Dienstleister und Interessenvertreter für seine Mitglieder. Er ist offen gegenüber neuen Trends und Entwicklungen im Eishockeysport.
Christel Richarz ist Vorstand Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Sportkreis-Vorsitzende Sabine Hamann war mit ihr im Gespräch.

Sportkreis: In wenigen Tagen findet das Robert-Müller-Gedächtnisturnier statt. In der Vergangenheit hat der MERC dafür viele Komplimente erhalten. Wie werdet ihr diese Erfolgsstory in diesem Jahr fortschreiben?

Christel Richarz: Wir halten an der traditionellen Strategie fest: ein spannendes Teilnehmerfeld und tolle Spiele in einer wunderbaren Atmosphäre in den SAP-Arena-Nebenhallen. Es wird wieder gute Begegnungen mit der Eishockeyfamilie geben. In diesem Jahr gibt es noch zusätzlich ein Puck -Weitwerfen, bei dem man tolle Preisewie Trikots von Matthias Plachta und David Wolf oder Golfkurse gewinnen kann.

Sportkreis: Auf eurer Website steht zu lesen: “MERC Eishockey- die kalte Leidenschaft seit 1938“. Wer sind die Menschen, die dieser Leidenschaft frönen? Wer spielt Eishockey ?

Christel Richarz: Das sind besondere Menschen und Sportler, die viel wegstecken können, die alles für ihr Team geben. Menschen, die Spannung und Schnelligkeit lieben und auch die Nähe der Teamkameraden sehr schätzen. Eishockeyfans schreiben Liebe mit neun Buchstaben : EISHOCKEY

Sportkreis: Welche Rolle spielen Sportvereine für Mannheim und die Region und welche Impulse kann Eishockey dabei geben?

Christel Richarz: Sportvereine spielen in Mannheim eine sehr große Rolle. Dort kommen die Menschen zusammen, um sich der Gemeinschaft zu widmen. In den Vereinen werden Werte wie das Miteinander und Füreinander für gleiche Ziele oder Leidenschaften gepflegt. Im Eishockey ist es eben die kalte Leidenschaft, die Mannheimweit eine riesige Anhängerschaft hat. So schaut man in Mannheim  auch besonders auf diesen Sport und kann durch die Aktivitäten neben und auf dem Eis eine Vorbildfunktion einnehmen.

Sportkreis: Eure Spiel -und Trainingsstätte teilt ihr euch mit zwei anderen Vereinen und kooperiert in manchen Bereichen. Was bedeutet das für die gesamte Organisation und für eure Sportler?

Christel Richarz: Viele Gespräche miteinander führen, lieber einmal mehr etwas ansprechen. Offen -und Freundlichkeit, Verständnis und Rücksichtnahme sowie Kompromissbereitschaft in den Begegnungen stehen an erster Stelle. Man muss auch zwischen dem sogenannten Arenafunk und tatsächlichen Abmachungen zwischen Offiziellen gut unterscheiden können. Gemeinsame Regeln aufzustellen, spielt da auch eine wichtige Rolle. So wie es beispielsweise bei den Hygienevorschriften geschah oder wie man sich im Umgang mit gemeinsam erworbenen Materialien verhält.

Sportkreis: Welchen Rat würdest du anderen Vereinen geben, die eine Kooperation miteinander eingehen wollen?

Christel Richarz: Eine Kooperation ist ein Geben und Nehmen, bei der man sich an ein klares Regelwerk und an Absprachen halten sollte.

Sportkreis: Du bist Vorstand Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Was hat dich dazu bewogen, diese Funktion zu übernehmen und was reizt dich an ihr besonders?

Christel Richarz: In der Funktion als erweiterter Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit kann man Dinge bewegen, die Vereinsaktivitäten nach außen sichtbar machen und so auch Mitglieder sowie Unterstützer gewinnen. Durch meine intensiven Aktivitäten beginnend bei den Vorbereitungen zum 7.Robert-Müller-Gedächtnisturnier vor drei Jahren wurde ich zum erweiterten Vorstand ernannt. Ich habe in meiner Vergangenheit unter anderem als freie Journalistin gearbeitet und liebe es, Dinge in Wort und Bild sichtbar zu machen. Ich bin selbst großer Eishockeyfan und mag unseren Verein, den MERC Mannheim Eishockey e.V. sehr. Die Leute sollen sehen, wie toll unsere Teams arbeiten und was sie den Kindern alles bieten.

Sportkreis: Was würdest du aktuell als die größte Herausforderung für den MERC beschreiben?

Christel Richarz: Eine große Herausforderung ist es, die Sportler der höheren Jahrgänge bei uns zu halten. In diesem Alter beginnen viele eine Ausbildung, Studium oder lassen sich von anderen Vereinen z.B. aus Bayern abwerben.

Sportkreis: Ein Blick in die Zukunft: Wie sieht der „MERC-die kalte Leidenschaft 2038“ aus?

Christel Richarz: Die Leidenschaft fürs Eishockey wird in Mannheim weiterhin bestehen. Der Sport wird sich wandeln, über Energiekosten wird man nachdenken müssen.

 

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