Mannheims Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2021

"Ehre, wem Ehre gebührt", so begrüßte am Donnerstag, den 02. Juni 2022 die Sportkreisvorsitzende Sabine Hamann im Stadthaus die anwesenden Nominierten, Mitglieder des Sportausschusses und Pressevertreter bei der Bekanntgabe der Mannheimer Sportler*in/Mannschaft des Jahres. Und weiter führte sie aus: "Auch wenn im vergangenen Jahr noch nicht die gewohnte große Zahl an sportlichen Wettkämpfen stattfinden konnte, so war es für den Sportkreis Mannheim keine Option, auf die Sportlerwahl des Jahres zu verzichten: Die Würdigung der Sportlerpersönlichkeit, die gesellschaftliche Vorbildfunktion und der Dank an das Umfeld sind drei wichtige Gründe und eine solche Wahl rundet ein Sportjahr doch erst ab."

Trotz pandemisch erschwerter Bedingungen haben die Sportlerinnen und Sportler außerordentliche Ergebnisse erzielt. Das zeigt, welch hervorragende Arbeit in der Sportstadt Mannheim geleistet wird. Ich freue mich, nun diese Leistungen in einem würdigen Rahmen ehren zu können,“ betonte auch Sportbürgermeister Ralf Eisenhauer.

An der Spitze der Ehrungen standen Merle Brunnée (Mannheimer Turn- und Sportgesellschaft 1899 e.V.), Oliver Upmann (1. Mannheimer Judo-Club e.V.) und die Herrenmannschaft des TK Grün-Weiß Mannheim e.V.

Bereits zu Beginn des Jahres hatte sich eine Fachjury aus Sportsachkundigen, Medienvertretern und Lokalpolitik zusammengefunden, um die Nominierungsvorschläge zu sichten und schließlich die Sportler*in/Mannschaft des Jahres zu wählen. In jeder Kategorie lagen mehrere Nominierungsvorschläge vor und es fiel den Jurymitgliedern nicht leicht, aus eigentlich Unvergleichlichen und Gleichwertigen die Besten zu bestimmen. Jede Sportart ist anders und die Nominierten einigt der sportliche Wille und Erfolg. "Hierfür zolle ich höchsten Respekt und Anerkennung, denn sportliche Erfolge ergeben sich keineswegs einfach oder gar von selbst. Sie müssen einer Gesellschaft durch Organisation, Förderung und Motivation erst abverlangt werden. Erfolge sind die Leuchtfeuer von Vereinsarbeit, die eine große Strahlkraft haben - aus den Vereinen hinaus, aber auch in die Vereine hinein.", so die Sportkreisvorsitzende in ihrer Laudatio.

Aus den Händen des Sportbürgermeisters nahm zunächst Merle Brunée ihren Pokal entgegen. Die 27jährige angehende Neuro-Radiologin am Klinikum Heidelberg von der MTG Mannheim wurde im schweizerischen Zofingen Weltmeisterin im Duathlon über die Langdistanz. Der Wettkampf beinhaltete zehn Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und nochmals 30 Kilometer Laufen. Brunée setzte sich damit gegen ihre MTG-Vereinskolleginnen Sprinterin Nadine Gonska und Hürdensprinterin Ricarda Lobe durch.

Der 33jährige sehgeschädigte Judoka Oliver Upmann vom 1. Mannheimer Judo-Club freute sich ganz besonders über seine Auszeichnung, die er von der Sportkreisvorsitzenden überreicht bekam. Sein fünfter Platz bei den Paralympischen Spielen in Tokio hatte ihn erstmals ganz nach oben auf das Treppchen der Mannheimer Sportler geführt, nachdem er in den vergangenen Jahren schon häufig als regelmäßiger EM- und WM-Teilnehmer bei den Sportlerehrungen der Stadt ausgezeichnet worden war. Er wurde Sportler des Jahres 2021 vor dem Hockeyspieler Alexander Stadler vom TSV Mannheim und seinem Mannschaftskollegen beim 1. Mannheimer Judo-Club Nikolai Kornhaß.

Sehr viel routinierter nahmen da aus den Händen von Patrick Falkenberg, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Mannheimer Sportkreisjugend, Trainer Gerald Marzenell, Co-Trainer Daniel Steinbrenner und Spieler Simon Stadler die Auszeichnung der Herrenmannschaft des TK Grün-Weiss Mannheim zur Mannschaft des Jahres entgegen. Das Team verteidigte in diesem Jahr nicht nur zum dritten Mal in Folge den deutschen Meistertitel, sondern erhielt zum insgesamt achten Mal in seiner Geschichte die Auszeichnung zur Mannschaft des Jahres. In diesem Jahr setzte man sich gegen den Inlinesportclub Mannheim durch.

Als höchste sportliche Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement im Mannheimer Sportgeschehen, die die Stadt Mannheim vergibt, wurde Rüdiger Tessmer als „Verdiente Persönlichkeit des Mannheimer Sports“ geehrt. Tessmer ist seit mehr als 30 Jahren Vorsitzender des Verwaltungsrates der Mannheimer Turn- und Sportgesellschaft 1899 e.V. und war dort zwischenzeitlich kommissarisch auch 1. Vorsitzender. Darüber hinaus betreute er unter anderem etliche Bauprojekte des Vereins und ist als Vertreter der MTG einer der drei Sprecher der Vereinigung der leistungstreibenden Vereine im Deutschen Leichtathletik-Verband. „Mit der Ehrung zur Verdienten Persönlichkeit des Mannheimer Sports wird die Anerkennung für die Leistungen, die Sie für die Stadt Mannheim erbracht haben und die über die Stadtgrenzen hinaus in der Sportlandschaft Beachtung finden, nach außen gespiegelt“, sagte Bürgermeister Eisenhauer mit Verweis auf Tessmer.

Das während der Ehrung im Hintergrund des Ratssaals eingeblendete Foto zeigte die Sportlerehrung, wie sie in vorpandemischen Zeiten war: Zuletzt im großen Saal des Cinemaxx-Kinos wurde stets im Frühjahr eine würdevolle Sportlerehrung mit bis zu 350 Sportlerinnen und Sportlern veranstaltet, die mindestens einen deutschen Meistertitel erzielen konnten. Durch die ungewisse pandemische Situation zu Beginn des Jahres 2022 wurde in diesem Jahr für die Ehrung der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein anderes Konzept gewählt: Dem Modell vom vorvergangenen Jahr folgend wurden nun in kleinem Rahmen die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres verkündet. Dass dies diesmal sogar im Vorfeld einer Sportausschussitzung und im Beisein der Mitglieder des Ausschusses geschah, freute die Sportkreisvorsitzende ganz besonders. Aber auch die anderen Sportlerinnen und Sportler, die Titel gewonnen oder bei Olympia teilgenommen haben, werden ihre Würdigung im Rahmen einer eigenen ganz besonderen Veranstaltung im Sommer noch erhalten. 

 

(c) Stadt Mannheim/Thomas Tröster

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