Kinder und Jugendliche brauchen Zugang zum Sport

"Die STIKO spricht sich ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird." (Bulletin des RKI vom 16.08.2021, bekräftigt in einem Update vom 18.11.2021)

Der DOSB forderte im November nicht nur eine Sport- und Bewegungsgarantie für Vereine, sondern: "Kinder und Jugendliche sollten daher bei allen Maßnahmen privilegiert werden. Sie sind nach Überzeugung des DOSB Geimpften und Genesenen gleichzustellen."

Im Dezember nun forderte die Präsidentin des Landessportverbandes Baden-Württemberg Elvira Menzer Haasis die Sportministerin Theresa Schopper auf, Zugang zu Schule und Sportverein gleichzubehandeln und  eine aktuelle Vorgabe der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg zurückzunehmen: Nach dieser sollen ab Februar für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren die für den Schulbesuch geltenden COVID-19-Tests keine Gültigkeit mehr für die Teilnahme am Sportbetrieb im Verein haben.  Die LSVBW-Präsidentin verweist auf die wissenschaftlich belegten positiven Wirkungen von Sport und Bewegung auf die psychische und physische Gesundheit.

Auch die Vorsitzende des Sportkreises Mannheim Sabine Hamann fordert, Kindern und Jugendlichen den Weg zum Sport nicht durch unüberlegte Verwaltungsvorschriften zu erschweren oder gar unmöglich zu machen! Kinder und Jugendliche leiden besonders, wenn ihnen Möglichkeiten zur Bewegung genommen werden – körperlich wie seelisch. Bewegungsdefizite bei Kindern und Jugendlichen haben insbesondere durch die Einschränkungen im vergangenen Jahr massiv zugenommen! "Unabhängig von ihrem Impfstatus müssen ALLE Kinder und Jugendlichen uneingeschränkt die Möglichkeit zum Sporttreiben innerhalb und außerhalb der Sportvereine haben! Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung kann nur jeder für sich treffen, für Kinder und Jugendliche tun dies die Sorgeberechtigten. Diese Entscheidung geschieht in der Regel nicht leichtfertig, sondern wohlüberlegt unter sorgfältiger Abwägung der Bedingungsfaktoren im Einzelfall. Dass unsere Sportvereine und die zahlreichen Ehrenamtlichen Impfaktionen organisieren, begrüße ich ausdrücklich und habe großen Respekt vor diesem außerordentlichen Engagement. Sie stellen damit sicher, dass jeder, der ein Impfangebot annehmen möchte, dies auch tun kann. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung für Kinder und Jugendliche muss aber freiwillig bleiben und darf nicht zugleich eine Entscheidung für oder gegen Sport bedeuten."

Neben den dramatischen Auswirkungen auf die Kinder und Jugendlichen selbst sind durch die zu erwartete Vorschrift, dass Jugendliche ab 12 Jahren nur noch mit Impfung Zugang zum Vereinssport haben, weitreichende Folgen für die Sportvereine zu erwarten. Es ist bereits eine "Generation" an Sportlerinnen und Sportlern duch die Lockdowns verloren gegangen und Vereinsverantwortliche rechnen mit weiteren Austritten dieser Altersgruppe - zum Nachteil der Gesundheit der Jugendlichen, zum Nachteil aber auch der Mannschaften, denen für die Ausübung von Wettkämpfen wichtige Mitglieder fehlen werden.

Ein kurzes Interview zu dieser Thematik von RON-TV mit Sabine Hamann können Sie hier anschauen.

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