Der (fast) coronafreie Jahresrückblick 2021

Inzidenz, Impfen, Boostern, zwei G, drei G, mit und ohne Plus, Hospitalisierungsrate, Hygienekonzept – solche und ähnliche Worte bestimmten die Nachrichten des Jahres 2021 maßgeblich. Aber da war weitaus mehr los im Sportkreis Mannheim und in seinen angeschlossenen Vereinen. Ein Jahresrückblick in zwölf Bildern (fast) ganz coronafrei:

„Bitte recht freundlich“: Dem Breitensport in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit eine Stimme und ein Gesicht zu geben, war sicherlich eine der Hauptaufgaben des zurückliegenden Jahres. Auch der neu ins Leben gerufene Vereins-Fotowettbewerb des Sportkreises hatte neben dem Anliegen, die Vereinskassen finanziell etwas aufzustocken, vor allem das Ziel, die sportliche Vereinsarbeit medial ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Vereinsfotografen, Sportler und Mitglieder hatten die Möglichkeit, zu zwölf unterschiedlichen Mottos Fotos einzureichen, die monatlich geehrt wurden: Die Fotos sollten zeigen, was unsere Sportvereine auszeichnet, was ihr Selbstverständnis ist und wofür sie stehen.

„Happy birthday“: Gleich zwei Geburtstage gab es zu feiern – den fünfundsiebzigsten des Sportkreises und den fünfzehnten des Fanprojekts. Das sind insgesamt 90 Jahre vielfältigste Sportpraxis im Spitzen- und im Breitensport, außerordentliches Engagement im Vereinsleben, im Sportstättenbau und in der Jugendarbeit.

„Frischer Wind“: Gleich zum Start in das neue Jahr übernahm Ralf Eisenhauer von seinem Vorgänger Lothar Quast das Amt des Bürgermeisters für Planung, Bauen, Verkehr und Sport der Stadt Mannheim. Sehr früh lud er die Sportkreisvorsitzende Sabine Hamann in sein Büro im Collini-Center ein, wo die unterschiedlichen Facetten der Mannheimer Sportentwicklung intensiv beleuchtet wurden. Wichtige Inhalte waren neben den Öffnungsperspektiven für den Breitensport auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen in den Vereinen und deren finanzielle Situation sowie Möglichkeiten der Entwicklung von Sportstätten und Sportgeländen, wie bspw. dem Sportpark, aber auch Themen wie die neue geplante Anlaufstelle des Fanprojekts Mannheim, dessen Träger der Sportkreis ist. Gemeinsam blickte man auf das bisherige gute Miteinander und formulierte den beiderseitigen Wunsch, hieran festzuhalten.

„Digitale Vernetzung“: Wie kann ein Austausch zwischen den in der sportlichen Jugendarbeit aktiven Ehren- und Hauptamtlichen aussehen? Hierüber machte sich die Sportkreisjugend intensiv Gedanken und rief die Sportjugend Academy digital ins Leben. Mit dieser Veranstaltungsreihe vernetzte die Sportkreisjugend vierzehntägig die Protagonisten der sportlichen Jugendarbeit virtuell und vermittelte zugleich relevante Inhalte wie z.B. zum Datenschutz oder zur Nutzung von Social Media im Sportverein, zu Jugendzuschüssen oder zu Sport- und Bewegungsräumen.

„Ausgezeichnet“: Das Deutsche Sportabzeichen ist die renommierteste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und einmalig durch seine Vielseitigkeit. Spaß an der Bewegung und das Sporttreiben mit Gleichgesinnten stehen im Vordergrund, aber natürlich soll auch der sportliche Erfolg nicht ausbleiben. Es ist das einzige staatliche Ehrenzeichen weltweit, das als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche Fitness und sportliche Leistungsfähigkeit verliehen wird und somit Ordenscharakter hat. Trotz Lockdown hatten im Jahr 2020 im Sportkreis Mannheim immerhin 1.067 Menschen ihr Sportabzeichen abgelegt – viele davon zum wiederholten Mal. Klar, dass ihre Auszeichnung im Sommer 2021 einen würdigen Rahmen verdiente und diesen im Zelt des Zirkus Paletti auch bekam.

„Jäger des verlorenen Platzes“: Seit rund 150 Jahren wird in Deutschland Fußball gespielt. So ist es nicht verwunderlich, dass in dicht besiedelten und industriell geprägten Städten wie Mannheim historische Überbleibsel aus der Gründerzeit des Fußballs überall zu finden sind. Das Fanprojekt Mannheim (in Trägerschaft des Sportkreises) machte sich aktiv auf die Suche nach den ersten Orten in Mannheim an denen gekickt wurde und drehte dort kurze Filme: Hauptdarsteller Martin Willig und der junge Waldhoffan Niklas legten gemeinsam mit Kameramann Tilo Dornbusch den Fokus auf Anekdoten der jeweiligen Orte oder auf kuriose Besonderheiten der Pionierzeit. Neben zunächst zweckentfremdeten Exerzierplätzen der kaiserlichen Armee wurden auch die ersten regulären Fußballplätze in der kurpfälzischen Metropole besucht. Die Filme sind bei YouTube zu sehen.

„Pflanzen und Sport?“: Fast ein halbes Jahrhundert nach 1975 wird Mannheim 2023 erneut eine Bundesgartenschau ausrichten und es stellt sich natürlich die Frage, welchen Platz hier Bewegungsräume einnehmen und welche Rolle der Sport spielen kann. Um dies zu besprechen und nächste Planungsschritte zu konzipieren, trafen sich im Juni die Akteurinnen und Akteure des Sports auf dem neuen BUGA-Gelände. Mit bereits geplanten Highlights, wie beispielsweise der vom 23. bis 29. Juli 2023 stattfindenden Faustballweltmeisterschaft, will auch der Sport dazu beitragen, dass die BUGA in Mannheim ein großartiges Ereignis werden kann.

„Spaß an Wasser und Land“: Was ist ein Sommer ohne die Wasserspaß- und die Kindersportwochen? Langeweile oder gar Bewegungslosigkeit soll bei den Kindern der Region im Sommer gar nicht erst aufkommen und so bot die Sportkreisjugend auch in diesem Jahr wieder ihre beliebten Events während der Sommerferien an. Schnell wurde den Kindern bei dem vielseitigen Angebot klar, dass man im Freibad weitaus mehr unternehmen kann, als nur faul in der Sonne zu liegen oder gemütlich auf dem Wasser zu treiben und dass Sportvereine ein sehr vielfältiges Angebot auch für Kinder und Jugendliche bereithalten. Einmal mehr folgte man dem Motto "Gemacht wird, was Spaß macht, Hauptsache Bewegung!"

„Best of“: Eine Sportlerwahl rundet ein Sportjahr erst ab. Die Würdigung von Sportpersönlichkeiten, von sportlichen Erfolgen und von gesellschaftlicher Vorbildfunktion stehen dabei im Mittelpunkt. Da im Jahr 2020 allerdings nur in ausgewählten Sportarten Wettkämpfe stattgefunden hatten, hätte eine Sportlerwahl ein verzerrtes Bild ergeben – zu unterschiedlich waren die Voraussetzungen für die Einzelnen. Kurzerhand nahm der Sportkreis daher statt Einzelauszeichnungen eine Ehrung von Gemeinschaftsleistung, von gelingender Vereinsarbeit und ehrenamtlichem Engagement mit dem SportVEREINt-gegen-Corona-Preis vor. Nicht Einzelleistungen wurden hier bewertet, sondern die Umsetzung von originärem Vereinsangebot einerseits in Kombination mit Hilfs-Engagement andererseits. Im September erfolgte die Preisverleihung an die sechs siegreichen Vereine in festlichem Rahmen.

„Es läuft“: Jahreszeitlich etwas später als im Vorjahr fand im September die zweite Auflage des virtuellen Sportkreis-Laufes statt. Was im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden war, um zu Pandemiezeiten als Ersatz für die Traditionsveranstaltung "Sport und Spiel am Wasserturm" zu dienen, fand in diesem Jahr unter veränderten Voraussetzungen statt. Glücklicherweise griffen die strengen Pandemiebedingungen des vergangenen Jahres mit den damit verbundenen engen Kontaktbeschränkungen in diesem Spätsommer nicht mehr, Sportangebote konnten wieder in Präsenz stattfinden und Wettbewerbe wurden wieder vermehrt ausgetragen. So überraschte es die Veranstalter nicht, dass die Teilnehmerzahlen diejenigen des vergangenen Jahres nicht mehr ganz erreichen konnten. Dennoch erfreute sich die Aktion bei den Vereinen der Region der Beliebtheit, denn es galt ja, die pandemiebedingt geschwächte Vereinskassne durch Preisgelder ein bisschen aufzubessern und die Idee und Umsetzung des Wettbewerbs war zudem simpel – jeder, der mitmachen wollte, lief für seinen Verein fünf Kilometer und meldete seine Teilnahme über ein Onlineportal mittels Lauffoto.

„Alle zusammen“:   Sportverein inklusiv nennt sich ein neues Netzwerk, das sich Anfang Oktober unter Federführung des Sportkreises Mannheim gründete. Ziel soll es sein, Sportvereine praxisnah und bedarfsorientiert für behinderte und beeinträchtigte Sportinteressierte zu öffnen und von gelingenden Beispielen zu lernen. Bereits die Eröffnungsveranstaltung hatte regen Zulauf – die Vereinsverantwortlichen sind sich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung in diesem Bereich sehr bewusst.

„Merry Christmas“: Auch in diesem Jahr zog sich die Sportkreis-Vorsitzende die Weihnachtsmütze auf, um die Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle mit kleinen Weihnachtsüberraschungen zu erfreuen und ihnen zu danken: Sie alle haben im zurückliegenden Jahr ein weit über das dienstliche Maß hinausgehendes beispielhaftes Engagement gezeigt!

 

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