Sportkreis meets MERC

Wichtigste Aufgabe eines Sportkreises ist es, Bindeglied zu sein – Bindeglied zwischen den Vereinen vor Ort und dem Landessportverband, zwischen den Vereinen und politischen Entscheidungsträgern, zwischen den Vereinen und Behörden.

Der Sportkreis Mannheim bringt Menschen über das Thema Sport zusammen und fördert die Vernetzung in der badischen Rhein-Neckar-Region. Um dieser Aufgabe gerecht werden und gemeinsam mit den Vereinen Ideen und Konzepte rund um Sport und Bewegung entwickeln zu können, ist es wichtig, das Ohr ganz nah an den Vereinen zu haben und im Gespräch zu sein über die je ganz eigenen Besonderheiten und Situationen vor Ort.

Besonderes Anliegen der Sportkreisvorsitzenden Sabine Hamann ist es daher, den Einladungen aus den rund 450 zum Sportkreis Mannheim gehörenden Vereinen zu folgen, um sich persönlich aus erster Hand über die Angebotsvielfalt, aber auch über die Sorgen und Nöte zu informieren.

Oftmals sind die Besuche vor Ort mit einem Sport-Event verbunden, mit der persönlichen Vorstellung ehrenamtlich besonders Engagierter und einem Rundgang durch die Sportstätten.

So war es auch eine Bundesligabegegnung der U17 des Mannheimer ERC 1938 gegen den Augsburger Eislaufverein e.V., der Sabine Hamann in die Nebenhallen der SAP-Arena führte und wo sie zu einem interessanten Gedankenaustausch vom gesamten Vorstandsteam rund um Dr. Wolff-Heinrich Fleischer, Holger Schmidt, Stephan Richarz und Christel Richarz begrüßt wurde.

Sie konnte ein schnelles und leidenschaftliches Spiel beobachten, in dem sich die Mannheimer zwar deutlich dem bayrischen Liga-Ersten geschlagen geben mussten, erfuhr dabei aber auch viel Interessantes über Vereinsstruktur, Vereinsleben, Training, Mannschaften und natürlich waren auch die pandemiebedingten Herausforderungen ein wichtiges Gesprächsthema.

Beginnend bei der letztgenannten Thematik war es besonders erfreulich zu erfahren, dass Not nicht nur erfinderisch macht, sondern im konkreten Fall dazu führte, dass sich die drei Mannheimer Eishockeysport-anbietenden Vereine (neben dem MERC noch die Adler Mannheim sowie die Mad Dogs Mannheim) zusammengeschlossen hatten, um bspw. ein Hygienekonzept oder einen Hallenplan gemeinsam zu erarbeiten.

Der MERC-Eishockey Mannheim e.V. bietet in der Region Rhein-Neckar ein sehr umfangreiches Angebot auf dem Gebiet des Eishockeysports und bemüht sich insbesondere um die Förderung von jungen Eishockeyspielern. Hier werden nicht nur Nachwuchstalente im sportlichen Bereich gezielt ausgebildet, sondern Kinder und Jugendliche erhalten auch Unterstützung bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, wodurch das soziale Verhalten der jungen Sportler gefördert wird.

Dabei ist eine enge Vernetzung in die Region selbstverständlich. So findet bspw. jährlich in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Sport  Heddesheim eine Laufschule auf der Kunsteisbahn in Heddesheim statt. Über die diesjährige Kooperation sagte der sportliche Leiter Danilo Valenti, „es ist eine tolle Gruppe" und MERC-Trainer Peter Sinn unterstützte engagiert vor Ort.

Seit nunmehr 8 Jahren veranstaltet der MERC Anfang Januar das inzwischen traditionsreiche Robert-Müller-Turnier. Das jährlich stattfindende Turnier erinnert an den im Jahr 2009 verstorbenen Eishockey-Torwart, der von 2006 bis 2007 für die Mannheimer Adler im Tor stand. Bei dem Turnier stehen sich in der SAP-Arena üblicherweise Mannschaften aus unterschiedlichen europäischen Städten gegenüber und sorgen für spannende Spiele. Schweren Herzens mussten sich die Verantwortlichen diesmal pandemiebedingt zu einer Absage entscheiden.

Im Grundsatz ist der Verein wohl von einem größeren Mitgliederrückgang verschont geblieben. Dies ist sicherlich auch dem großen Engagement vor Ort zu verdanken, wo alternative Trainingsprogramme entwickelt und außergewöhnliche Trainingsorte gefunden wurden. Aber wie in vielen anderen Vereinen hat die Pandemie dennoch auch im MERC Spuren hinterlassen, von denen insbesondere Christel Richartz, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit und Social Media, anschaulich und mit vielen Beispielen unterlegt, berichtete. Solche offenen und informativen Begegnungen mit den Engagierten vor Ort sind für die gelingende Arbeit in einem Sportkreis essentiell. Die Sportkreisvorsitzende Sabine Hamann dankte dem MERC-Team demgemäß auch sehr herzlich für die eindrückliche Begegnung und die investierte Zeit.

Von links: Wolff-Heinrich Fleischer, Christel Richarz, Sabine Hamann, Holger Schmidt

Sportkreis @ Social Media

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