Netzwerktreffen „Sportverein inklusiv“ stößt auf rege Nachfrage

Sportverein inklusiv“ nennt sich ein neues Netzwerk, das sich Anfang Oktober in Mannheim gründete. Der Sportkreis Mannheim hatte in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt Mannheim ein erstes Netzwerktreffen in den Räumen des TSV 1846 Mannheim e.V. ausgerichtet. Ziel dieses Netzwerkes soll es sein, Sportvereine praxisnah und bedarfsorientiert für behinderte und beeinträchtigte Sportinteressierte zu öffnen und von gelingenden Beispielen zu lernen.

In der Regel bemühen sich die Sportvereine, weitgehend alleine, inklusive Sportangebote anzubieten, bleiben dann aber enttäuscht zurück, wenn diese nicht nachgefragt werden oder schwer umsetzbar sind. Das Netzwerktreffen „Sportverein inklusiv", das zukünftig vom Sportkreis Mannheim federführend angeboten wird, soll hier ein wichtiges Austauschforum für Sportvereine bieten und ein Lernen an „Best-Practice-Beispielen“ ermöglichen.

Bereits das erste Treffen im Oktober verzeichnete eine rege Nachfrage und brachte einen spannenden Austausch mit sich. Schon in der Begrüßung wurde deutlich, dass Sportvereine eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe haben und sich Fragen bspw. zum Klimaschutz ebenso stellen müssen, wie den Veränderungen hin zu Inklusion und Diversität.

Auf Grundlage dieses Öffnungsgedankens erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer grundlegende Aspekte, wie ein Wandel hin zu einem inklusiven Sportverein angegangen werden kann. In einem Best-Practice-Beispiel interviewte Wolfgang Winkler als Vorstandsmitglied Inklusion und Behindertensport des Sportkreises Mannheim den erfolgreichen Rudertrainer David Schäfer von RV Amicitia von 1876 Mannheim. David Schäfer, der Trainer der paralympischen Rudermannschaft ist, berichtete, welche Gelingensfaktoren nötig sind, um körper- und sehbehinderten Ruderinnen und Ruderern diese Sportarten zu ermöglichen. Dabei wurde deutlich, dass Inklusionssport zum einen stets mehr Betreuer benötigt und dass es am besten in Tandemlösungen gelingen kann. Feste Teams aus beeinträchtigten Sportlerinnen und Sportlern und Mitgliedern des Sportvereins, die unterstützen können, können ein wichtiger Baustein zum Gelingen von Inklusion im Sport sein.

Neben dem Pararudern wurde bei diesem ersten Netzwerktreffen aber auch der Gehörlosensport, inklusives Judo, Skifahren und American Football gestreift, sodass auch bei den nächsten Treffen interessante Einblicke in inklusive Sportvereine angeboten werden.

Darüber hinaus ist an die Weiterentwicklung der Inklusions-Informationsseite auf der Homepage des Sportkreises Mannheim gedacht, damit interessierte Sportlerinnen und Sportler einen bestmöglichen Überblick über das Angebot im Sportkreis Mannheim erhalten. Grundlage dazu wird unter anderem eine Abfrage zu Angeboten, Wünschen und Vorstellungen der Vereine sein, die so ihr vorhandenes Potenzial und Know-how vorstellen und einbringen können.

Der Anfang auf dem Weg zu inklusiven Sportvereinen ist gemacht, der Sportkreis wird weiterhin mit dem Ressortleiter Inklusion Wolfgang Winkler und Geschäftsführer Tom Kotzmann dranbleiben und die Vereine begleiten.

Sollten Sie Interesse haben, sich dem Vereinsnetzwerk anzuschließen, dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: info@sportkreis-ma.de

 

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