Gauturntag beim TSV Mannheim von 1846

"Der Jahresbericht des Mannheimer Turngaus für 2020 ist – verglichen mit den Jahren zuvor – in seinem Umfang bescheiden ausgefallen. Zum einen, weil wegen elf unbesetzter Ämter im Vorstand und bei den Fachwarten keine Berichte vorliegen; vor allem aber, weil wegen Corona im Breitensport so gut wie nichts möglich war. Und ein Schwerpunkt des Verbandes mit 38 800 Mitgliedern in 86 Vereinen ist eben der Breiten- und Freizeitsport."

Der Vorbericht im Mannheimer Morgen über den Gauturntag des Turngau Mannheim zeichnet ein trübes, zugleich aber auch realisitisches Bild von der Situation der Turnvereine und -abteilungen. "Pandemie hinterlässt tiefe Spuren" titelt er und dies ist unbestritten richtig.

Am Freitag, den 25.06.2021 hatte der Turngau Mannheim zum TSV Mannheim von 1846 geladen, um traditionsgemäß den Jahresbericht entgegenzunehmen, die aktuelle Situation kritisch zu beleuchten, aber auch den Blick in die Zukunft zu richten, insbesondere auf das 2022 anstehende Jubiläumsjahr, in dem der Turngau Mannheim seinen 150. Geburtstag feiert.

Begonnen wurde der Gauturntag mit den Grußworten einiger Gäste, wobei die Rednerliste pandemiebedingt bewusst kurz gehalten wurde: Der Sport-Bürgermeister der Stadt Mannheim Ralf Eisenhauer hatte es sich dabei ebensowenig nehmen lassen, persönlich zu den Delegierten zu sprechen, wie Bernd Kupfer als Vorstandsmitglied des gastgebenden Vereins und Sabine Hamann für den Sportkreis Mannheim.

Wesentliche Aufgabe eines Gauturntages ist es, die Richtlinien für die künftige Aufgabengestaltung im Turngau festzulegen. Hier wird Zukunft gemacht, hier werden Ausrichtungen und strategische Ziele besprochen, Hinweise für eine effektvolle Aufgabenbewältigung erarbeitet und hier kann man ein Gespür dafür bekommen, wie der Turnverein der Zukunft aussehen kann und muss, um zu bestehen. Dass der Turnverein im kommenden Jahrzehnt ganz anders aussehen wird als heute, zeichnet sich bereits ab. Megatrends in Bezug auf die Digitalisierung, Individualisierung, Mobilität oder Neues Arbeiten wurden durch die Pandemie beschleunigt und es ist abzusehen, dass auch die Vereinslandschaft einer gravierenden Veränderung unterliegen wird.

Die Vereine spüren aktuell den pandemiebedingten Rückgang der Mitgliederzahlen, die Herausforderung der Mitgliedergewinnung aber auch der notwendigen Veränderung des Sportangebots. Schon heute müssen die Vereine Maßnahmen überdenken und ergreifen, damit sie auch in der Zukunft gut aufgestellt sind. Dabei gilt es, so schwer dies scheinen mag, die aktuelle Situation als Chance zu begreifen.

Der Gauturntag war eine passende Gelegenheit, all diese Notwendigkeiten in den Blick zu nehmen. Es gilt, den meist ehrenamtlich Engagierten Werkzeuge mit auf den Weg zu geben, die Motivation schaffen und damit ein positives Bild der Zukunft zeichnen. Der Vorsitzende des Turngaus Werner Mondl zeigte auf, dass nur durch gute Zusammenarbeit der im Turngau zusammengeschlossenen Vereine und Personen die zu bewältigende Aufgabe überhaupt erst möglich ist. Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Heike Mößner-Koch und den beiden Verantwortlichen Petra Umminger und Joachim Fichtner stimmte er die anwesenden Delegierten auf die anstehenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2022 ein und forderte die Mitgliedsvereine zur Mitgestaltung auf.

Der Jahresbericht sowie alle weiteren wichtigen Informationen rund um den Turngau finden sich auf dessen neu gestalteter Internetseite.

Von links nach rechts: Sabine Hamann (Sportkreis Mannheim(, Ralf Eisenhauer (Sportbürgermeister Mannheim), Werner Mondl und Heike Mößner-Koch (Vorsitzende Turngau), Christian Berkes (Geschäftsführer TSV 1846), Bernd Kupfer und Joachim Hefele (Präsidium TSV 1846)

Turngau-Vorsitzender Werner Mondl

Bernd Kupfer, TSV 1846

Sportbürgermeister Ralf Eisenhauer

Sportkreis-Vorsitzende Sabine Hamann

Progammplanung für das Jubiläumsjahr 2022

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