Kurz zusammengefaßt: Die neuen Regeln ab 1. Juli

Die neue Corona-Verordnung für den Sport bringt in Baden-Württemberg Lockerungen ab 1. Juli! Sie ersetzt alle bisherigen Verordnungen zu Sportstätten, Sportwettkämpfen, Profi- und Spitzensport.

Was ändert sich? - Kurz zusammengefasst:

Künftig gelten wieder vereinfachte Regeln für den Sport.

In Gruppen bis zu 20 Personen können die für das Training oder die Übungseinheit üblichen Sport-, Spiel- oder Übungssituationen ohne die Einhaltung des ansonsten erforderlichen Mindestabstands durchgeführt werden. Von der 1,5-Meter-Abstandsregel kann also im organisierten Trainings- und Übungsbetrieb abgewichen werden, sofern es für das jeweilige Training kurzfristig erforderlich ist. Bei andauerndem Körperkontakt sind feste Trainings- und Übungspaare zu bilden, etwa bei Kampfsportarten.

Die maximale Gruppengröße für den Trainings- und Übungsbetrieb liegt bei 20 Personen.

Weiterhin zwingend zu beachten sind die Hygienevorschriften und die Dokumentationspflichten.

Ab dem 1. Juli sind auch im Breitensport in allen Sportarten wieder Wettkämpfe mit Körperkontakt möglich und zulässig. Dabei dürfen maximal 100 Sportler teilnehmen und maximal 100 Zuschauer anwesend sein. Bei fester Sitzordnung und im Vorhinein festgelegtem Veranstaltungsprogramm sind maximal 250 Zuschauer zulässig. Diese Regel soll bis Ende Juli gelten, ab August dürfen dann bis zu 500 Sportler teilnehmen und bis zu 500 Zuschauer dabei sein. Die zahlenmäßige Aufteilung zwischen Sportlern und Zuschauern ist dem Veranstalter freigestellt.

Umkleiden und Duschen dürfen wieder benutzt werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzern eingehalten werden kann. Der Aufenthalt ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

Schwimmkurse und Schwimmunterricht dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen bis maximal 20 Personen erfolgen.

In Saunen sind Aufgüsse sowie Dampfbäder und Warmlufträume weiterhin untersagt.

 

Verordnung
Pressemitteilung des Sportministeriums